Beiträge getaggt mit Wind

Sinnesblind

 

Ein Traum von Vanille zieht über den Balkon

Der Wind ist wie in Lenor gedämpft

Ein in Buddha gegossener Hosenanzug

Kräuselt sich in meine Wahrnehmung.

 

Beschwingt geht eine fremde Melodie

Um meinen Bart und macht einen Tangoschritt

Heute Abend schlafe ich sicher zart

Und wünsche mir das Einhorn als Gehhilfe.

 

Wenn ich morgen den Tau essen darf,

Den die Nacht schon verzehrt hat,

Dann greife ich zur Harfe und singe

Ein Lied das niemand stört.

 

© Kariologiker 8/18

 

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Zerrissen

Als neue Gastautorin begrüße ich Perdita Klimeck auf meinem Blog. Ihr Gedicht zum Krieg hat mir so gut gefallen, dass ich es hier einstellen möchte.

 

 

 zerissen

 

nicht kind nicht mann

irgendwie dazwischen

steht er da

das gewehr im anschlag

die lippen trotzig aufgeworfen

das herz gefüllt mit hass

genährt an falscher mutterbrust

 

und doch

zittern seine hände

und seine augen suchen

nach der weißen taube

die arglos einen himmel kreuzt

während sich eine

schaukel im wind wiegt

 

sanft

 

© Perdita Klimeck

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Wolkenritt

 

Ich möchte auf den Wolken reiten,

auf ihnen surfen mit dem Wind.

Mich zugleich im Liegestuhl ausbreiten

und zusehen, wie ich’s empfind‘.

© Kariologiker

 

 

 

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