Beiträge getaggt mit Traum

At Home

Heute Morgen erzählte mir die Queen, dass sie doch ganz zufrieden mit ihrer Entourage sei und ich merkte plötzlich, dass wir ganz allein im Zimmer waren. Ich schaute mich vorsichtig um und tatsächlich, wir waren ganz allein in einem sehr herrschaftlichen Raum zusammen in einem sehr großen Bett, gut und gerne eineinhalb Meter voneinander getrennt liegend, aber unter einer gemeinsamen Decke, die natürlich genauso groß war, wie das Bett, also eigentlich noch größer, denn sie ragte ja über das Bett hinaus.

Kurz zuvor noch waren nämlich Lady Soundso und Lady Andersso auch mit im Raum gewesen und man schwelgte in Erinnerung. Es wurde sich herzlich darüber amüsiert, dass Mrs. Möörkel es bei einer kleinen Unpässlichkeit nicht geschafft habe, eine Schraube aus einer Windung zu schrauben, weil sie mit falschen Werkzeug an der falschen Stelle ganz ungeschickt hantiert hatte und der Guido Westerwelle, dieser nette Außenminister ihr aus der Patsche geholfen hatte und das kleine Malheur ja mit einer solchen Nonchalance gelöst hatte, dass Mrs. Chancellor ganz säuerlich lächeln musste und es ausgesehen habe, als ob sie in rohes Sauerkraut beißen musste. Lady Andersso fügte noch ihr Wissen kundtuend hinzu, Spreewouldcumcumber. Noooo, Spreewouldgürken verbesserte Lady Soundso. Yes, indeed, meinte die Queen und alle hüstelten, gekünstelt lächelnd Zustimmung.

Irgendwie müssen wir darüber eingenickt sein und so waren wir plötzlich allein, also, die Queen und ich, so, als ob es das Normalste der Welt wäre, dass ich mit der Queen zusammen in einem großen Bett … aber dann bin ich doch noch ein weiteres Mal wach geworden. 

Träume sind schon seltsam.

Advertisements

, , , , , , ,

4 Kommentare

Träumer

Man hat ja vor lauter Träumen gar keine Zeit mehr zu schlafen. Die ganze Nacht muss man sich diese Geschichten über sich ergehen lassen, ob man will oder nicht. Dabei möchte ich gar nicht träumen. Es gab sogar eine Zeit, da habe ich gar nicht geträumt. Wenn ich nachts wach wurde, dann nur um pinkeln zu gehen. Als ich meinem Körper mit Granofink gedroht habe, hat dieser auf der Stelle damit aufgehört und wartet seitdem geduldig mit der Notdurft, bis es Morgen ist.
Letztens hat der Traum sich beschwert. Er könne nicht ständig sich für jeden Träumer neue Geschichten ausdenken, das wäre so anstrengend, dass er selbst ja gar nicht mehr zum Schlafen käme. Und bei mir wäre es besonders schwierig, da ich ja immer schreckliche komplizierte Träume haben wolle und entschuldigte sich gleichzeitig, dass ihm dann und wann der Faden verloren ginge und er mir dann Träume von einem anderen erzähle, die auch immer sehr verworren sind. Aber, so räumte er ein, es müsste mir eigentlich nicht auffallen, denn im Grunde genommen sind es ja fast die gleichen Geschichten.

Heute Morgen fragte er mich, ob ich denn zufrieden sei mit dem letzten Traum? Ich schüttelte nur den Kopf und sagte, wie kann man sich nur so einen Scheiß ausdenken, das wäre doch vollkommen unrealistisch. Ja, sagte er, die realistischen Träume, das wäre lange vorbei. Die habe er mir doch alle schon vor Jahrzehnten erzählt und außerdem könne er nur das erzählen, was ich ihm auftragen würde. Aber, erwiderte ich, ich hätte doch gar nichts gesagt und schon gar nichts mir gewünscht. Ja, sagte er, das sagen sie alle.
© Kariologiker

, , , , , ,

10 Kommentare

Schon?

 

 

Ein Traum klatscht gerade noch schillernd gegen die Mauer der Realität, als ich aufwache und sehe, oh … schon so spät?

© Kariologiker

, , ,

6 Kommentare

Traumschlösser

Es gibt sie wirklich,

diese Traumschlösser,

doch hätte ich im Traum nicht daran gedacht,

dass es sich dabei gar nicht um Gebäude handelt.

 

© Kariologiker

, ,

3 Kommentare

%d Bloggern gefällt das: