Beiträge getaggt mit Kariologiker

Red Wine Dance

Mit dieser Komposition habe ich im Studio von Bernward Koch eine Basis zusammen mit Sabia de Costa gelegt, zu der Christoph Becker ein wunderschönes Sopransaxophon hinzu fügte.

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Mistzellen

Mehr und mehr sieht man allerorts in den Kosmetikabteilungen der Discounter Pflegeartikel die, und explizit beworben, Micellen enthalten. Allein diese nackte Information ist für viele kaufentscheidend und stellt diese Produkte anderen voraus. Dementsprechend betitelt sind diese Produkte selbstredend etwas teurer und allen anderen gegenüber ”leuchtend hervorgehoben” beworben.

Mir ist dieser neuerliche Hype selbstverständlich nicht entgangen und ich habe mich natürlich gefragt, was es mit diesen Micellen auf sich hat, dass sie nicht nur in besonderer Weise in den Produkten hervorgehoben werden und das im Besonderen beworben wird. In einer recht schnellen Recherche bin ich fündig geworden und habe etwas gestaunt.

So erklärt Wikipedia sehr detailliert:
”In einem Dispersionsmedium (meist Wasser) binden die amphiphilen Moleküle aufgrund des hydrophoben Effekts aneinander. Dieser Vorgang wird Selbstassemblierung genannt. Mizellen bilden sich ab einer bestimmten Massenkonzentration, der kritischen Mizellbildungskonzentration (CMC), aufgrund der Neigung der Tenside zur Phasentrennung. Das bedeutet, die hydrophilen Teile (Köpfe) der Tensidmoleküle richten sich zu den angrenzenden Wassermolekülen aus, wogegen die hydrophoben Teile (Schwänze) sich zusammenlagern und somit eine eigene Phase bilden. Eine solche Mizelle hat typischerweise eine Größe von wenigen Nanometern, zum Beispiel zirka 4 nm für eine SDS-Mizelle in Wasser.” [Zitatende]

Ohne weitere Details auszuführen, da sie mit Leichtigkeit selbst zu eruieren sind, muss man schon eine klassische Ausbildung wie z.B. in der Pharmazie oder Medizin oder Biologie besitzen, um auf des Pudels Kern zu kommen. Und das Ergebnis?

…es ist einfach nur, und bitte nicht erschrecken,

S E I F E.

Ja, das verwundert, oder?

Euer Kariologiker

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Ein Kommentar

Momente

Moment_um

Ich habe die Wäsche erhängt,
mich am Kaffee ertränkt.
Mich ergangen am Rauchen,
jetzt geh‘ ich gebrauchen.

© Kariologiker

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Zu Ehren genadelt

 

Ein untrügliches Zeichen dafür, dass man alt wird, ist die Überreichung von Ehrennadeln. Ich habe so eine Ehrennadel für eine 25 jährige Mitgliedschaft nun schon zum zweiten Mal überreicht bekommen. Das Grauen vor solchen Ehrungen, die in meinen Augen ohne jede Aussage sind außer, dass man schon so lange bei einem Verein ist, hat mich davor zurück schrecken lassen, sie persönlich in Empfang zu nehmen und so wurde mir die letzte ehrenvolle Nadel mit einem noch ehrenvolleren Schreiben per Post zugesandt. – An dem Besäufnis allerdings, dass zu Ehren der Ehrennadelträger bei dem nächsten standespolitischen Abend gegeben wird, werde ich natürlich persönlich mein Päckchen abholen … keine Frage.

Der Text der Urkunde, die immer zu einer solchen Ehrennadel dazu gehört, entspricht nicht annähernd dem, was ich aktiv in den Verein eingebracht habe. Das gilt sowohl für die berufspolitische Vereinigung, als auch für den Schützenverein, dessen Ehrennadel mir letztes Jahr schon zuteil wurde. Mit stolz geschwollenen Worten gleiten diese Ehrenurkunden für Ehrennadelträger in Sphären der Ode ab, die wahrlich an etwas anderes denken lassen, als dass man nur Mitglied ist. So ist es nur verwunderlich, dass es solche Ehrennadeln überhaupt gibt und festigen wohl einzig die Daseinsberechtigung für einen Ehrennadelnvergabebeauftragten. Für mich haben solche Ehrungen nur einen praktischen Sinn. Sehen und gesehen werden. Unter allen Würdenträgern der standespolitisch Geehrten, sind nicht nur, rein zufällig, viele Gutachter, sondern auch Neider, genau jene, die einem nicht das Schwarze unter dem Fingernagel gönnen und die sich rein taktisch etwas zurück nehmen, wenn man in der selben Liga spielt.

So nehme ich die Ehre gerne entgegen, schon aus dem profanen Grund, für die Jahrzehnte der Beitragszahlungen mal ein Freibier zu bekommen. Das werde ich genießen und mir dazu einen guten Zwirn überziehen um mit dieser Show maßlos über ein Ziel hinaus zu schießen, das sowieso niemand glaubt. Denn den Möchtegern kehrt jeder dieser Ehrwürdigen gerne heraus und so uniformiere ich mich dazu und denke mir meinen Teil – wenn mir die mentale Erweiterung mittels eines Obergärischen nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Bei der letzten Einladung ging es derart gediegen zu, dass ich einen zerbrochenen Sessel am nächsten Morgen in meinem Zimmer vor fand und dabei war ich mir sicher, dass ich nur 5 Bier getrunken habe. Ganz sicher. Nein, es waren bestimmt nicht mehr. Bestimmt nicht. Ganz bestimmt nicht. Mensch, was wird das für eine Ehre. Ich bin schon jetzt ganz ergriffen. Das merkt man doch sofort, nicht wahr?

Obwohl es mir widerstrebt, mein Jackett mit derartigen Nutzlosigkeiten zu zerstechen, werde ich diese gute Stück anstecken. Und da bleibt es dann auch, bis das Jackett verschrottet wird. Ob wohl, ich habe mir schon überlegt, ob es ein netter Streich ist, den Verein zu verklagen, wegen eines Lochs in meinem besten Jackett? Oder? Vielleicht hört dann der Blödsinn endlich mal auf.

© Kariologiker

 

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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 5.900 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 10 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Text-Ton oder Ton-Text Versionen

Ob es nun Text-Ton oder umgekehrt betitelt werden soll, das kann dann jeder für sich entscheiden, doch es gibt tatsächlich zwei Texte aus dem neuen Buch von Conrad Cortin, Salto Wortale, die ich mit eigenen Kompositionen untermalt habe.

Die Rote“ habe ich selbst gelesen und

Aufgetaucht“ hat Conrad gelesen.

 

Zu beiden Texten von Conrad habe ich die Musik geschrieben und natürlich selbst eingespielt. Auch bei „Aufgetaucht“, das den Arbeitstitel ‚Der Fisch‘ trägt.

Und weil ich es noch nicht geschafft habe einen Player auf diesem Blog zu installieren, muss man sich diese Vertonungen auf Umwegen anhören … wenn man denn will.

http://soundcloud.com/kariologiker/die-rote

http://soundcloud.com/kariologiker/aufgetaucht

 

Mit den besten Empfehlungen

Kariologiker

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