Beiträge getaggt mit Bett

At Home

Heute Morgen erzählte mir die Queen, dass sie doch ganz zufrieden mit ihrer Entourage sei und ich merkte plötzlich, dass wir ganz allein im Zimmer waren. Ich schaute mich vorsichtig um und tatsächlich, wir waren ganz allein in einem sehr herrschaftlichen Raum zusammen in einem sehr großen Bett, gut und gerne eineinhalb Meter voneinander getrennt liegend, aber unter einer gemeinsamen Decke, die natürlich genauso groß war, wie das Bett, also eigentlich noch größer, denn sie ragte ja über das Bett hinaus.

Kurz zuvor noch waren nämlich Lady Soundso und Lady Andersso auch mit im Raum gewesen und man schwelgte in Erinnerung. Es wurde sich herzlich darüber amüsiert, dass Mrs. Möörkel es bei einer kleinen Unpässlichkeit nicht geschafft habe, eine Schraube aus einer Windung zu schrauben, weil sie mit falschen Werkzeug an der falschen Stelle ganz ungeschickt hantiert hatte und der Guido Westerwelle, dieser nette Außenminister ihr aus der Patsche geholfen hatte und das kleine Malheur ja mit einer solchen Nonchalance gelöst hatte, dass Mrs. Chancellor ganz säuerlich lächeln musste und es ausgesehen habe, als ob sie in rohes Sauerkraut beißen musste. Lady Andersso fügte noch ihr Wissen kundtuend hinzu, Spreewouldcumcumber. Noooo, Spreewouldgürken verbesserte Lady Soundso. Yes, indeed, meinte die Queen und alle hüstelten, gekünstelt lächelnd Zustimmung.

Irgendwie müssen wir darüber eingenickt sein und so waren wir plötzlich allein, also, die Queen und ich, so, als ob es das Normalste der Welt wäre, dass ich mit der Queen zusammen in einem großen Bett … aber dann bin ich doch noch ein weiteres Mal wach geworden. 

Träume sind schon seltsam.

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Befremdlich

Mein Verstand geht öfters zwei Stunden vor mir ins Bett –
dafür steht mein Gesicht regelmäßig eine Stunde nach mir auf.
Bis mein Gesicht mich dann erkennt, sind mindestens drei Kaffee vergangen.

Ich räume mich meist rechtzeitig ordentlich auf,
verkleide mich gesund und schaue nicht mehr drauf
auf die zynischen Züge um meinem Mund.

Kariologiker

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Fußball-Idiotie

 

Mir gefällt dieser Fußball immer weniger. Besonders in der Form von Weltmeisterschaften. Schon das dritte Mal bin ich mitten im Spiel eingeschlafen und gegen Ende erst wach geworden, habe die 90. Minute gesehen, beschlossen wer gewinnen wird (was auch jedes mal eintraf) und beruhigt zu Bett gegangen.

Was ist los mit diesen Millionenburschies … sind wir in der Evolution des Fußballs nicht knapp vor einer Eiszeit?

Ich schlage deswegen vor:

1 – Wenn nach 90 Minuten keiner der Mannschaften ein Tor geschossen hat, müssen beide das Turnier verlassen.

2 – Es gibt keine Trainer mehr. Viele tragen nicht einmal eine Regenjacke und alle erzählen den Dummies auf dem Platz das Gleiche. Sollen die Millionäre sich endlich mal selbst Gedanken machen. Dafür, dass die so viel Geld verdienen, sollten sie mehr Eigeninitiative zeigen.

3 – Muss man unbedingt mit einem Ball spielen? Nein. Ich plädiere für mindestens drei Bälle. Dann werden die Schlafmützen endlich mal wach und kommen so richtig ins Schwitzen.

4 – Schiedsrichter, wer braucht sie? Die Spieler wissen doch sehr gut, was sie gemacht haben und warum. Diskussionen sind erwünscht und Brot und Spiele bekommen wieder eine Würze, wie man sie vom Eishockey her so schätzt.

Also, lasst uns die Spiele neu ansetzen.

© Kariologiker

 

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