kariologiker

Ich bin Musiker. Ich schreibe. Ich esse. Ich trinke - gern. Gehöre zu den Ahl Säu. Spiele eine kleine Rolle in der großartigen, kleinen, kölner Band "Der original Matrosenchor der Schwarzmeerflotte".

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Kontemplation

Just im Moment, wo aus taktischen und banalen Gründen nicht regiert wird oder regiert werden kann, ist es schon auffällig angenehm zu leben. Ich genieße die Ruhe, wenn die Egomanen und sonst wer, der sich angeblich verpflichtet fühlt, sich nicht in ihrem gewohnt wilden Aktionismus ergehen.

Ich bin gegen Koalitionen und freue mich auf eine weitere Zeit, in der sich die nächsten politischen Großmäuler nicht einigen können. Ich freue mich auf eine Minderheitsregierung und auf die Ruhe, die dann folgt, weil eben nix passiert.

Euer Kariologiker

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Mu-Pu

Musik ist wie ein großes Puzzle,

man muss nur die richtigen Teile zusammensetzen

und schon kann man es sich anhören.

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Da haben wir es schon wieder

Und wieder habe ich es geschafft so lange zu denken, bis ich zur ultimativem Erkenntnis kam. Die Lösung ohne ein Problem.
Es mag etwas seltsam klingen, aber immer häufiger werde ich mit Lösungen belästigt, die kein Problem gefordert hat. Das Problem wird schlicht überflüssig. Wir nehmen gleich die Lösung. Ein schlichter Satz soll hier als Beispiel dienen: „Da haben wir es wieder.“ Und jedesmal erstarre ich und frage: „Was haben wir? Und warum schon wieder?“
Die Antworten sind so verquer, dass ich einfach nicht mehr dazu komme, das Grundproblem zu erkennen und so komme ich ungewollt zu der Erkenntnis, dass es entweder niemand interessiert oder gar niemand weiß. Wäre uns ein Problem bekannt, sähe die Lösung bestimmt anders aus, als nur: „Da haben wir es wieder.“
Es müsste also scheinbar eine kausale Kette voraus gegangen sein, die durch eine mehrfache Wiederholung zu dem Satz führte, dessen Ursprung entweder schon vergessen worden ist oder gar nicht bestanden hat. So wird der Satz zu einem Problem, das sicher nicht das Problem kennt, womit wir in einer Floskel drauf hinweisen wollen. Ich suche keine Lösung mehr, denn die kennen offensichtlich schon alle, sondern ein Problem. Das Problem dabei aber ist, dass ich nicht von einem Problem ausgehen kann und so bleibe ich dabei im Kreis meine Synapsen zu animieren und hoffe, dass mir irgendwann ein Problem in den Schoß fällt, zu dem genau dieser Satz passt.
Da haben wir es schon wieder und so denke ich einfach weiter.

© Kariologiker

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Ostern … und so.

Ohne lange mit der Copy&Paste Taste zu jonglieren, verlinken ich mich einfach mal selbst. Denn „Ostern und das mit dem Ei“ ist und bleibt mir ein Rätsel. Auch wenn mir ständig jemand ganz logisch erklärt warum was mit wem und weshalb das so sein muss … nein, ich bekomme das nicht übereinander. Deswegen bleibt es bei meiner Recherche, an der sich bis heute nichts geändert hat.

https://kariologiker.wordpress.com/2012/04/03/ostern-und-das-mit-dem-ei/

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Akustischer Moment 

Ich habe vor einigen Tagen eine Hommage an die akustische Gitarre gelesen, von einem Musiker, der durch alle Genres gegangen ist und sehr respektvoll von seine Rückkehr zur akustischen Gitarre beschreibt und besonderes zu der mit Nylonsaiten bespannten.Als ich diese Zeilen las, kam ich nicht umhin, an meine Erfahrung mit all den elektronischen Hürden zu denken, die ich bei meinen kurzen Ausflügen in das Rockgenre gemacht habe. Vielleicht ist es eine Frage des Typs, aber ich war in dieser Zeit weniger mit Harmonien beschäftigt, als mehr mit den kleinen Rädchen und Schiebern, die es an den Verstärkern und Effektgeräten in solchen Mengen gibt, dass man sich ständig genötigt fühlt daran herum zu spielen, in der Hoffnung seinen Sound zu optimieren oder bekannte Sounds zu finden. Ich habe mich immer in diesem WirrWarr verirrt und bin stets weiter weg von dem gedriftet, was ich eigentlich wollte und weswegen ich mich dem elektronischen Überbau gewidmet hatte. Letztendlich habe ich es ganz gelassen und arbeite, wie in alten Zeiten mit sechs akustischen Saiten, in denen mich heute nur noch die Suche nach neuen harmonischen Gerüsten leitet.

Dann und wann legen sich heute die Finger auf die Saiten und es erklingen, ohne dass ich auch nur annähernd bewusst mache, neue Harmonien, wie ich sie wissend nicht gefunden hätte. Dann überraschen sie mich, die akustischen Momente.
© Kariologiker 

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Disklussion

Wollen die Menschen Frieden

führen sie immer erst Krieg.

Erst wenn alles zerstört worden ist

werden sie schmerzlich feststellen,

dass Krieg keinen Frieden gibt.

 

© Kariologiker

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Determiniert

Wenn wir wissen, welche Variationen uns offen gestanden haben,

werden wir enttäuscht sein darüber,

wie wenig man uns zugetraut hat

 

Wenn wir wissen, wie viel man uns zugemutet hat,

erstaunt es uns nicht,

wenn uns wenig Potential eingeräumt wurde.

 

Wenn wir wissen, was man uns vorenthalten hat,

erstaunt es doch schon sehr,

dass wir nicht zum Mörder geworden sind.

 

Und immer werden wir uns dankbar zeigen.

Immer!

©  Kariologiker

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