About oder Überhaupt

Also hier steht nun was ich bin. Wer ahnt schon von den Blogseiten-Programmiern, wie philosophisch diese Frage, dieser Imperativ ist.

Ja, was bin ich?

Ich denke, dass ich denke, also blogge ich, in Variation des ollen Descartes.

Und ich blogge komprimiert meine Gedanken, die vielleicht dazu anregen noch einmal darüber nachzudenken, was man zu einem Thema noch alles dazu denken kann. Ansonsten bin ich nur eines der vielen Räder unter den Bloggern, der keinen Anspruch auf nichts hat.

*

Ich bin Musiker mit „denkwürdiger“ Nebenbeschäftigung.

Schreibe Musik und Prosa, dichte mit Tönen und verdichte Texte, spiele mit dem Plastilin der Aktualität und versuche Ungereimtheiten zu hinterfragen. Ich bin Agnostiker und übe mich im Atheismus bis die Glocken verstummen, die mich immer wieder mahnen, was mich ebenso oft ärgert.

Ich komme nicht in den Himmel und auch nicht auf den Trichter.  Im Himmel sind eh schon all jene, die ich bestimmt nicht mehr wiedersehen möchte – wer möchte sie schon noch sehen, diesen Hitler, diesen Duce und besonders diesen Jesus? Wenn der überhaupt da oben ist? Der Himmel ist schon so voll, da passt bestimmt keiner mehr rein.

Also möchte ich auch nicht in die Hölle kommen, wenn es sie denn überhaupt gibt. Schließlich müssen wir ja alle in den Himmel, weil dieser Jesus uns allen eine Generalabsolution über gestülpt hat … dieser Narr. Soll er sich doch selbst mit denen rumschlagen, die keiner mehr treffen will.

  1. #1 von Arnold Bathurst am 6. März 2012 - 18:29

    Hallo,

    danke nochmal für die Verlinkung. Hat mich gefreut.

    MfG

    Arnold Bathurst

  2. #2 von kariologiker am 6. März 2012 - 18:40

    Habe ich sofort korrigiert. Das versteht sich doch von selbst… Ich lösche also den zweiten Kommentar.

    Danke für den netten Kommentar, doch den Dank gebe ich gerne an Dich weiter, Arnold. Wer ist heute noch in der Lage Geschichten zu schreiben, die sich nicht wie Duplikate oder Plagiate irgendwelcher aktuell modernen Klischees lesen? Da bist Du m.E. schon eine richtige Ausnahme.

    Allein der Blogtitel ist lyrisch. Wer kommt schon auf die Idee seinen Blog unter dem Titel: „Die Feldarbeit“ zu erstellen und dann die Reflektionen dazu. Das weckt bei mir Assoziationen und wenn Du das bei einem Leser geschafft hast – ich weiß gar nicht, ob es noch viel mehr werden – dann ist das für mich schon lobenswert gute Arbeit.

    Danke auch Dir für’s Vorbeischauen
    Kariologiker

  3. #3 von nadjasgedankenalbum am 7. März 2012 - 13:34

    Und ich möchte einfach nur Flügel bekommen und in den Frieden fliegen, um zu lieben :-)

  4. #4 von kariologiker am 7. März 2012 - 13:47

    Welch ein hehrer und doch so einfacher Gedanke.
    Diese Flügel tragen wir ständig mit uns mit, doch wir sind einfach nicht in der Lage heraus zu bekommen, wie diese blöden Dinger einwandfrei funktionieren und deswegen auch fallen wir immer wieder auf den Boden der Realität zurück, kaum dass wir abgehoben haben.

    Lieben Gruß und Danke für Reinschauen
    Kariologiker

  5. #5 von Claus Karst am 14. März 2012 - 10:40

    Gratuliere Dir, Kario, richtig prima Dein Blog, liest sich nach Mehr!
    Gruß, Claus

  6. #6 von Fred Lang am 9. April 2012 - 06:54

    Lieber Kario,
    über „Angel“ bin ich zu deinem großartigen Blog gelangt. Nach kurzer Stöberei steht fest: ich komme wieder und bringe dann vor allem mehr Zeit als heute mit.
    Herzliche Grüße
    Fred

  7. #7 von angelface am 25. April 2012 - 03:52

    ach, das freut mich aber sehr, dass ich diejenige bin oder war – die andere zum Besuch bei dir animiert hat…finde es einfach gut dass du dich hier verewigst und uns ein wenig daran teilhaben läßt; Blogger unter sich – laßt uns bloggen, ich tus zwar nicht, lese aber gerne in ihnen…
    Gratulation zu deinem gelungenen Blog, und Danke für die Verlinkung, das hatte ich fast! vergessen…grinst…herzlichst Angelface

  8. #8 von klaerchen am 10. Juli 2012 - 19:57

    Hallo Kario, ein danke für die Verlinkung, ich habe mich revanchiert. Freue mich, Dich nun jederzeit besuchen zu können.
    Ik hoop dat min Ostreesenplatt verstahn word,
    ik grüss di nu hartlich, bit bold mool, Klärchen

  9. #9 von kariologiker am 13. Juli 2012 - 07:56

    Jo, Klärchen,

    als ik dat verstahn do, is allemol ütrechend … *grins

  10. #10 von klaerchen am 14. November 2012 - 23:08

    Dor is een Minsch de manchmool an die denkt, un die ganz völ Goodet wünscht.
    Ik hoop, Du häst die verhoolt un di geiht dat wedder good, tominst beeter?

  11. #11 von kariologiker am 15. November 2012 - 17:02

    Jou, Klärchen,

    et geiht beeter. Doch allet brouk sin tied, sonst taucht de beest Krankheit niet..

    lieben Dank und Gruß
    Kariologiker

  12. #12 von geli am 7. März 2013 - 16:15

    Was man nicht alles so findet, wenn man googelt. Ich lasse mal einen Gruß da.Geli

    • #13 von kariologiker am 7. März 2013 - 18:42

      Danke, liebe Geli,

      für den lieben Gruß. Schön, dass Du meinen Blog gefunden hast. Hier findest Du viele Texte wieder, die mir auf BookRix gelöscht worden sind.

      Lieben Gruß
      Kariologiker

  1. Fishy blues | Kariologisches

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