Ehre

Wie heißt es?
Viel Feind, viel Ehr‘.
Ist es umgekehrt vielleicht ein Grund für Krieg?
Kein Feind, kein Ehr‘?

Kariologiker

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  1. #1 von Josef Rengaw am 30. August 2014 - 13:33

    Das Dumme ist nur, wer ist gerade Freund, wer Feind? Siehe Kurden. Gestern noch Feinde, heute Freunde, die selbstverständlich mit Waffen aus Deutschland beliefert werden. Wann marschiert Ursula ein? Der Gaukler segnet sie und de … lacht sich ins Fäustchen.

    Herzliche Grüße
    Jupp

  2. #2 von kariologiker am 30. August 2014 - 20:44

    Und schon stellt sich die Frage, Jupp,

    was ist Ehre. Ethnisch betrachtet scheint unterschiedlich starke Gewichtung zu haben. Freunde sind meist zweitrangig und nur als einzelne Personen bekannt. Jeder Mensch nennt seine Freunde beim Namen und gehe ich von mir aus, dann ist es eine handvoll. Freunde rechne ich einfach nicht mit … selbst politische Freunde nicht.

    Geht es nicht in den meisten Auseinandersetzungen um ein verletztes Ehrgefühl? Das fängt bei einer Scheidung zwischen Ehepartnern an, wobei hiervon nur das engsten Umfeld involviert ist und wenn ich einen großen Denksprung mache, dann sind es Politiker und Menschengruppen, die sich in ihrer Ehre gekränkt fühlen. Menschen im Westen gehen nur für diese Ehrverletzung (Beleidigung) vor Gericht. Im Nahen Osten scheint es eine andere Form von Ehre zu geben. Ich kenne sie nicht und ich bin ebenso erstaunt, welche martialischen Auswüchse bekommt.

    Im asiatischen Raum achtet jeder Mensch darauf, dass er mit seinem Handeln seinem Gegenüber nicht in seiner Ehre verletzt, er sein Gesicht nicht verliert. Dort hat jeder Mensch Respekt vor seinen Mitmenschen und dieser Weg scheint ein friedvolles Miteinander zu gewährleisten.

    Wir, die wir im Westen in einer sehr geborgenem Zeit leben, werden mehr und mehr dekadent. Wir führen Menschen medial vor, die niederen Standes sind und bestaunen deren Welt, die es in meinen Augen, und denen vieler anderer, nicht im Geringsten für möglich halten würde. Wir, die wir im Wohlstand leben, verlieren aus Langeweile unser Gesicht?

    Was unsere Flinten-Ulla anbetrifft … sie ist eine Marionette.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

  3. #3 von sissi am 31. August 2014 - 09:21

    Bei Ehre fällt mir das vierte Gebot ein oder die verlorene Ehre der Katharina Blum…
    Auf dieses Wort könnte ich leicht verzichten. Wozu ehren oder verehren, entehren… hat alles einen eher bitteren Nachgeschmack. Heldenverehrung… meine Güte, es wird immer schlimmer, je mehr ich darüber nachdenke.

    Frau Uschi mischt sich ein, Europa mischt sich ein, Amerika mischt sich ein. Was kommt, sind noch mehr Scherben.

    Nun geh ich arbeiten. Der kranke Mensch ruft und … was ist schon ein freier Sonntagnachmittag… lächel. Ehr bekomm ich keine dafür, aber manchmal ein Lächeln.

    Schönen Sonntag
    wünscht sissi

  4. #4 von kariologiker am 31. August 2014 - 10:26

    Ja, ja, Sissi,

    alle reden drüber, nehmen es großspurig in den Mund, das Wort „Ehre“ und trotzdem meint jeder die richtige Definition von Ehre zu kennen. Was daraus geworden war und werden wird, dürfen wir uns heute in den Medien zum Frühstück servieren lassen (oder vor dem Dienstbeginn).

    Lieben Gruß
    Kariologiker

  5. #5 von angelface am 31. August 2014 - 21:01

    die Ehr vom Heer die gibt es nicht mehr dort wo Krieg,Blut und Tränen wohnen, doch was schert die Ehr unrser Uschi dem Heer?
    ich glaube es ist müssig darüber zu philosophieren…außer in Talk-shows wo noch einer zuhört und leere worthülsen aus den Mündern sprießen…
    weisste was? es gibt kei Ehr mehr, wird zum Fremdwort oder zur Worthülse, mir ist jedenfalls in letzter zeit keine mehr begegnet, klingt vielleicht etwas bitter, ist aber we(h)r der sich gerne versteckelt.

  6. #6 von kariologiker am 1. September 2014 - 21:11

    Philosophieren … das haben schon viele getan und es wäre sicher nicht das Schlechteste von allen Alternativen, liebes Engelschen,
    aber bei allem Respekt, Ehre ist ein Synonym für Respekt und den wünscht sich jeder von anderen. Doch viel wichtiger ist Aufmerksamkeit, nicht ein Nichts in der Masse sein – dieser Egoismus steckt heute auch in dem kleinen Wort Ehre.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

  7. #7 von angelface am 2. September 2014 - 11:17

    du hast sowas von recht lieber Kario, dem gibbet fast nichts hinzuzufügen!…..
    nicht ein Nichts in der Masse zu sein – Zitat von dir….jaha…ein lautes Jaha…sag ich dir…wer will schon sowas…nur die8 ewigen ) Jasager unter uns, die haben kein eigenes Gewissen und deshalb brauchen sie weder respekt noch Ehr….

  8. #8 von Drago am 5. September 2014 - 05:21

    Er sagte: „Egal, Hauptsache Feind!“ Sie nannten ihn: „Ehrabschneider!“ Ich nenne es abgrundtiefe, bodenlose, unfassbare, widerwärtige Dummheit. Ehrlich!

  9. #9 von kariologiker am 5. September 2014 - 08:21

    Ja, Drago,

    Deine Ehrlichkeit weiß ich zu schätzen und wemmer mer ma janz ehrlisch sind, watt jeht misch die Ehre vun denne do aan? *hüstl*

    Lieben Gruß
    Kariologiker

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