Archiv für August 2014

Ehre

Wie heißt es?
Viel Feind, viel Ehr‘.
Ist es umgekehrt vielleicht ein Grund für Krieg?
Kein Feind, kein Ehr‘?

Kariologiker

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Fishy blues

Auf eine Hinweis von Angelface bin ich auf einen Blues von Ulrich Roski gestoßen und dachte, den stelle ich noch einmal ein. Es ist zwar nur die erste Strophe, doch es gehört unabdingbar zu meiner Jugend.

 

Fisch, geruchsfrei

Wenn es um Kulinarisches geht, bei dem Fisch die Grundlage der Hauptspeise ist, begnügt sich der Rheinländer normalerweise mit Heringsstipp. Also Hering in Mayonnaise, viel Zwiebel und Äpfel untereinander gemengt … Hauptsache man schmeckt den Hering nicht heraus. Liegt dieser lange genug in dem „Sud“, schmeckt der Stipp auch jut.

Diese Form des Heringsgerichts muss es seit dem Mittelalter geben, denn damals hatten “windige” Kaufleute die Heringe, die rheinaufwärts getreidelt worden waren, in Köln für fünf Tage konfisziert und in dieser Zeit versucht die faulenden Salzheringe zu verkaufen, bis weiter transportiert wurden. (Stapelrecht)

Der letzte Hering war der billigste und vielleicht auch oder sogar der faulste und so muss eine geschickte kölsche Hausfrau zu diesem wertsteigernden Trick gegriffen haben, so dass wir bis heute dieses leckere Gericht als eines der urkölschen bezeichnen dürfen.

*

Ulrich Roski – wer kennt den noch? – einer der großen Liedermacher meiner Jugend, hatte zu diesem Thema einen netten Blues geschrieben:

Fishy-Blues

Komm nach Hause und was riech ich schon im Hausflur?

‘s gibt schon wieder Fisch.

Hab schon tausend Mal gesagt,

Ach Mutter mach nicht immer Fisch für misch.

Ja, den Fisch – an sisch – den find ich ja so widerlich,

kann ich vielleicht ma’ Fleisch ha’m mit Tomaten oder Morscheln oder nich’?

Oder stopf mich mit Eiern,

nur bei Fisch muss ich reiern

I ask you Mama is there realy no other dish vor misch, but fish?…

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