Leichtathletologisch

 

Ein Text zu den Leichtathletikmeisterschaften in Göteborg … ziemlich lange her

Angesichts der neuen deutschen Erfolge, beabsichtigen die Stadtväter den -müttern eine Namensänderung mitzutragen und Göteborg in Goethe.org. umzubenennen. Das sei angemessen und modern und gleichzeitig wollte man Heilbronn zur Partnerstadt bitten, trotz der Tatsache, dass Goethes Käthchen niemals in Drolshagen-Thieringhausen war.
Doch die Ereignisse schlagen den Hausdamen ein Schnippchen. Ein Speer der Kugelstoßerinnen traf versehentlich beim Einspielen den Fuß einer 110 Meter Hürdentaucherin und ging durch den Schuh mitten in den Tartarwahn. Die Spielstätte wurde vorübergehend geschlossen, weil man beschlossen hatte das 16,8 Kilometergehen nun doch stattfinden zu lassen. Der russische Verbandschef Lood Millar übernahm die Startaufgabe von Olga Seischonda und kam auch glatt als erste ins Ziel, weit vor der Chinesin Do Ping, die man schon von Weitem an ihrer Akne erkennen konnte. Welch ein Zufall. Niemand hatte bemerkt, dass es kein gemischter Wettkampf war, weil Lood sich die Haare rot gefärbt hatte, was ihr Zutraulichkeiten des Samenverbandes der südlich vom Polarkreis lebenden Rentierjäger (SaSüPR eV.) einbrachte. Anschließen lud Lood Millar die Akteure auf ein Bier ein und wunderte sich noch, warum Olga plötzlich schwanger war. Hatte er ihr doch noch vor Monaten versprochen, dass alles ganz anders sei, als es aussehe. Die Sportgerechten gaben ihr dafür eine glatte 6.0 Wertung.

Während dessen war im Deutschen Haus der Teufel los, nachdem ein 9.999,99 Meterläufer sich durch die Mitte zum Sieg gefitscht war.
(Ein unverzeihlicher Messfehler um exakt einen Zentimeter konnte trotz der Hilfe des Uhrenfabrikanten Time Ex bis zu Beginn der Veranstaltung nicht mehr korrigiert werden. A.d.R.)
Mit einem schwedischen Nationalgericht sollte dieser Erfolg, in Anerkennung der Leistung des Wattenscheiders, im Wattenmeer stattfinden, doch fand man das Meer nicht mehr, woraufhin man mehr dem Essen fröhnte. Aus Essen wurde speziell dafür der Exilfinne, Lasse Raunen, importiert, der ‚Guten Tag‘ auf Schwedisch sagen konnte und dessen Spezialität Hasenchips* waren. Diese Hasenchips waren nach jeder Elchjagd in rauen Mengen zu haben und untergemengt zu allem gereicht wurde, bis es reichte. Kleine, in feine Scheiben geschnittene Hasenpfoten, die in etwas Wodka gesotten wurden und einfach umwerfend schmecken. Wer standhaft blieb musste weiter essen und selbst in rot-weiß weiß man sie zu genießen. Man hatte bewusst die kleinste Palette für den Transport gewählt, die leider für die Ingredienzien des Festmahles dann doch zu klein war und nicht annähernd den ganzen Wodka aufnehmen konnte, der für das Festmahl notwendig gewesen wäre. Aber man wollte sich gerade jetzt keine Blöse geben.

Während dessen wurde der schwedische Marinechor gebeten, die Nationalhymen zu singen, da die Harfenistin derzeit schon mit Lood Millar im Paartanzen bei den Europameisterschaften des Schuhplattlerns in Rejkiavik angetreten war, und Lood , der japanischen, seit 2 Tagen eingebürgerten, schwedische Harfeministin, Sa Ite, mehrfach auf die Füße getreten war.

Die Ereignisse überschlagen sich, als die schwedischen GV-Anstalten ihre Bilder auf den Titelseiten nicht mehr scharf bekamen. Schon glaubte man, dass keine Hundesuchstaffel des DRK Wiehl-West eingesetzt werden muss, da senkte sich das Dach der olympischen Sportstätte schon wieder ab. Diesmal auf der anderen Seite. Nun hat die berühmte Sportstätte an beiden Seiten eine Delle. Die Macher ernten Lachen.

‚Sieht doch schön aus‘, meint der ungarische Salamiverkäufer, Pustawu, der in Vertretung des vermissten Vorsitzenden des ungarischen Laichatletikverbandes, Soldan Solang, dem Hymenkommitee angehört und eigentlich damit beauftragt war, die richtigen Schallplatten zum richtigen Zeitpunkt aufzulegen, was er nun nicht mehr braucht, weil 7 Kadetteninnen der schwedischen, westbaltischen Ubootflotte mit zwei Stuarts der Offiziersmesse ab sofort die Hymen selbst entfernen.

Der Verbandschef des ungarischen Komitees, Soldan Solang, soll bei Lood Millar in Rejkiavik gesehen worden sein. Während man bei Do Ping eine ganze Tasche voll falscher Hasenpfoten (die waren im Ausland verboten!) gefunden hatte, überschlagen sich die Ereignisse, als plötzlich die Athletik beendet wurde.

Nach letzen Meldungen hatte Soldan Solang sich dreimal übergeben müssen, aber dann doch sein Ja-Wort zur Verlobung Lood Millar noch beim Gynäkologen gegeben haben. Waffen hatte man nicht gefunden.

Neues aus Goethe.org kommentiert von

Kari Loga … heia svenska

* Hasenchips in Wodka

Hasenchips – 20 Kg

Wodka – 20 Kg

Elchhuffett – 20 Kg

Man brate die Hasenpfoten in einer Paeja-Pfanne mit Elchhuffett leicht bräunlich glasig und schrecke die Hasenpfoten dann mit reichlich Wodka ab.

Zu Hasenpfoten werden traditionell gereicht: Stockfisch in Erdbeermilch oder rote Beete in Kamilletee.

 

 

 

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  1. #1 von Gewitterkind am 8. September 2014 - 06:05

    Hab mich weggeworfen
    Ich wollte nicht, hab ja meine Ehr, doch ich könnte nicht anders
    Heia

  2. #2 von kariologiker am 8. September 2014 - 06:49

    Hallo Gewitterkind,

    ich dachte schon, mein Humor ist zu überdreht, so bist Du die erste, die offensichtlich das Konglomerat der Neologismen in der Namensverwurstelung nicht nur erkannt hat, sondern auch in der Weise belachst, wie ich es mir ursprünglich mal gwünscht habe. Dein Applaus tut gut.

    Da verneige ich mich dankend
    Kariologiker

  3. #3 von Gewitterkind am 8. September 2014 - 07:48

    Zu überdreht?
    Wohl nur für diejenigen, welche sich selber befehlen („jetzt genug gelacht“).
    Einen schönen Tag

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