Ich bin’s

Ich bin es

Ich bin Raucher

Ich bin Privatpatient

Ich bin Selbstständig

Ich zahle zu viel Steuer

Ich bin ‘s leid

*

Ich bin Gitarrenspieler

Ich bin Schreibfink

Ich bin Tröster

Ich gebe zu viel

Ich bin ‘s leid

*

Ich bin Staatsbürger

Ich bin Autofahrer

Ich bin Bürgersteiggeher

Ich halte mich an Gesetze

Ich bin ‘s leid.

*

Bin ich ein Sozialschmarotzer?

Bin ich ein Dummer?

Bin ich wirklich ein Idealist?

oder nur ein Egoist?

Ich bin ‘s leid.

*

© Kariologiker

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  1. #1 von klaerchen am 4. Dezember 2013 - 10:52

    Du bist ein Idealist, davon sollte es viele geben.
    Wie vielen hast Du nun wohl aus der Seele geschrieben.
    Die Eigenschaften vielleicht nicht alle treffen auf viele Mnschen zu.
    Du hast ein mitfühlendes Gemüt und bist gutmütig, warscheinlich des Guten zuviel.

    Dir einen schönen Tag trotz Nebel, wenn er denn über dem Rhein liegt, Klärchen

  2. #2 von sissi am 4. Dezember 2013 - 15:48

    Es gibt doch Dinge, die wir gerne tun…

    eine Zigarette zum doppelten Espresso … ich bins nicht leid
    ein gutes Gespräch mit Freunden … ich bins nicht leid
    ein Konzert … ich bin s nicht leid … etc.

    Sind wir nicht alle Idealisten, die für die gute Sache leben, nur, wo ist die?

    Mögen wir Gelassenheit finden für Dinge, die wir nicht ändern können,
    den Mut finden für Dinge, die wir ändern können
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

    Wo hab ich denn nur diesen klugen Spruch her?

    Eigentlich wollte ich dir zustimmen, ich bin s auch manchmal so leid, verharre im Selbst und versteh die Welt nicht mehr.

    Ich will es nicht leid sein, ich möchte, dass sich was ändert oder muss ich mich ändern – gute Frage. Ich muss darüber nachdenken.

    Lieben Gruss
    sissi

  3. #3 von sichseinlassen am 5. Dezember 2013 - 08:08

    Nein! ich verwickele mich nicht in Deine Gedankengänge (es wäre leicht Dir zu folgen). :-)
    Inzwischen schneide ich immer wiederkehrende, quälende Gedanken, ab.
    Ich kappe sie – verschaffe mir so Freiheit und ändere dadurch die Welt – meine Welt.
    Ich meide die Sackgassen.

  4. #4 von kariologiker am 5. Dezember 2013 - 10:07

    Danke, Ihr Lieben,

    für Eure Kommentare und ja, ich stimme allen zu. DAS bin ich eigentlich nicht, denn auch ich kennen keine Sackgassen, gehe Probleme progressiv an und liebe die Überraschungen des Lebens. gehe in ihnen auf und ergründe sie so gerne, wie andere ins Kino gehen.

    Hauptsächlich arbeitet meine Kreativität mich ab … ich bin, was ich denke. Manchmal jedoch kommt eben auch ein Gedanke dazu, der depressiv sein kann. Doch das soll nicht bedeuten, dass ich mich davon lenken lasse.

    Diese Zeilen habe ich kurz nach meinem Unfall (vor einem Jahr) verfasst und heute erscheinen sie mir als chronistisch genug, dass ich sie veröffentlichen kann.

    Heute ist das Gestern von morgen.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

  5. #5 von angel am 6. Dezember 2013 - 11:24

    dieses ich bins leid, lieber Kario – wer kennt dies nicht in manch unangenehmen Situation, dann, wenn einem das gewesene aus dem hals raushängt,
    man überfordert ist oder sich danach fühlt, wenn’s einem – schlichtwegs einfach besch…geht…
    ich bins leid
    mit dir zu streiten
    ich bins leid mich von dir blöd anmachen zu lassen
    ach, ich bin dieses eben entstandene nicht übersehbare leben so leid“ – ja diese gedanken und viele andere machen uns oft das leben etwas schwer…
    man folgt ihnen eine weile und versucht sie dann wieder abzulegen,
    auch ich denke über deine textgedanken die aus einer ganz besonderen Situation entstanden sind – nach – sehe aber du bist da, so wie du bist und so wie du heute bist kann man nur wünschen ist dir das leben nicht leid sondern wieder und höchst WILLKOMMEN…
    dir einen schneereichen Mittag und vielleicht ein Spaziergang zum durchlüften geniessen…ich trabe hinter dir her und bewerfe dich mit einem Schneeballkleid….

  6. #6 von kariologiker am 7. Dezember 2013 - 23:34

    Ach, leev Engelschen,

    datt hast’e schön jesacht.
    Natürlich gibt es immer Momente, an denen man sich klein und nutzlos fühlt – aber nur wenn man das erkennt, kann man etwas dagegen tun.

    Ich lasse es meist gerne zu …
    manchmal braucht es Zeit
    und manchmal nur Ruh‘.
    Doch eins sollte immer sein
    Ein Du und nicht allein,
    denn darf man’s jemand sagen
    kann man nie gänzlich verzagen.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

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