1. #1 von sissi am 1. Dezember 2013 - 10:39

    Ein bunter Reigen… Bücher über das Bord hinaus…
    Das Leben ist bunt… wenn man genauer hinschaut… ich hatte es fast vergessen.

  2. #2 von kariologiker am 1. Dezember 2013 - 10:47

    Danke, Sissi,

    Du treue Seele… Ich freue mich über jeden Kommentar von Dir.

    Lieben Gruß – nein, nicht „Schönen 1. Advent“!
    Kariologiker

  3. #3 von Josef Rengaw am 1. Dezember 2013 - 13:51

    Lieber Kario,

    ein bewundernswertes Kunststück!
    Ich ahne die unbändige Freude, mit der sich Deine Frau mit der Welt der Farben und Formen auseinandersetzt. Welten trennen ihre Kunst von der VHS-Blümchen-Malerei, die mit ungelenker Hand eine Vorlage abzumalen sucht. Vorlage ja, doch als Impuls für eine Bildidee, die nicht mehr Äußeres nachmalt, sondern die Bildidee souverän von innen heraus gestaltet. Beneidenswert der Mensch, der die Reife erreicht hat, statt schülerhaft etwas abzumalen, eine eigene Gestaltung, die eigene Handschrift, entwickelt zu haben. Sich selbst zu malen.

    Witzig-kreativ finde ich die Hängung des Bildes, die Du schilderst. Die Realität des Buchregals geht nahtlos in die Wirklichkeit der Idee von gesammelten Büchern über. „Wirklichkeit“ als Gestaltungselement des Lebens und Erlebens im Sinne von Walter F. Otto, wie er es in „Die Wirklichkeit der Götter“ (rde 170, 1963) beschrieben hat. René Magritte schreibt in sein (durchaus naturalistisches) Bild: „Ceci n’est pas une Pipe“. Richtig, das Gebilde ist keine Pfeife sondern das Bild einer Pfeife. Ich denke diese Idee weiter. Franz Kline steht – etwa mit ‚Suitcase-Abstract’ – am anderen Ende der Skala. Er lässt uns das Chaos erleben. Ich sehe Deine Frau in der Mitte. Bücher sind noch in Elementen sichtbar, doch nicht in Einzelheiten. „Die“ Sammlung von Büchern, deren Essenz ist jedoch begriffen, wenn auch nicht greifbar. Form und Idee.

  4. #4 von kariologiker am 1. Dezember 2013 - 14:34

    Oh ja, Jupp,

    ich bin begeistert ob der Fülle die sich aus dem Füllhorn Deiner Gedanken heraus kristallisiert. Das ist die Kunst des Sehens, des Wissens und der Freude am Betrachten.

    Gleich werde ich diese Lobrede meiner Frau vorlesen … ich bin gespannt.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

  5. #5 von Angel am 2. Dezember 2013 - 09:23

    kreativ und farbenfroh – auf eine wunderbare Weise hat sie das Innenleben der Bücher, das man förmlich hinter den Buchrücken fast zu erkennen glaubt als Stilleben fast schwerelos wirkend….oh was ein Schachtelsatz – tyyypisch Engelschen….Dir für deinen Account….geschenkt.
    bin sehr beeindruckt….sie hat wohl eine besondere Art des Hinsehens….toll!

  6. #6 von kariologiker am 2. Dezember 2013 - 10:13

    Ein Schatelsatz, liebes Engelschen,

    ist nur bei jenen verquer, die keine Logik darin haben … und das, was Du schreibst ist mehr als nur logisch … es ist begeisternd. Meine Frau wird sich freuen.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: