Tarum börbel alongo

Tarum börbel alongo

tarungu ablombol nört

avecul bartadi arengo

aragu bartuligam blört

 

tarungu aram

hortnobi blam

aretu aroll

hortnobi proll

 

arobo avecul tamburiam stoll

garanti aribi aveculam groll

 

turt ! Nöff ! huiratsim blöff !

awogorim turtam aragliu tsöff !

 

© Fred Rauch

 

 

Der brandtneue Text von Fred Rauch – Dadaismus pur. Wer Fred Rauch einzig als Zeichner und Illustrator kennt, darf hier eine andere Seite von ihm kennen lernen.

 

Kariologiker

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  1. #1 von sissi am 3. September 2012 - 07:51

    wat en dat en….
    okay, ich nehm es hin, denk nix weiter, staune und frage mich… was will der Künstler mir damit sagen (lach)…
    Kenne den Fred ja nur von seinen Zeichnungen … er kann auch ander… und wie (lach)

  2. #2 von sissi am 3. September 2012 - 07:54

    da fehlt ein *s* bei ander.. heißt natürlich anders……Korrektur war nicht mehr möglich, war zu schnell … sorry

  3. #3 von kariologiker am 3. September 2012 - 08:49

    Tja, liebe Sissi,

    das ist ein starker Tobak, weil der Dadaismus nicht von den Worten allein lebt, sondern mehr von der Wortmelodie. Lies ihn laut, halte die Pausen nach den Ausrufezeichen ein und Du wirst etwas erleben, was plötzlich die Notwendigkeit sinnvoller Worte in Frage stellt.
    Das heißt nicht, dass das „normale“ Gedicht nun überflüssig wird, es sagt einzig, dass man Lyrik aus einer neuen Perspektive kennen lernen kann.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

  4. #4 von Arnold Bathurst am 12. November 2012 - 17:52

    Hallo Kariologiker,

    habe das Gedicht nicht vorher gelesen und sehe es erst jetzt. Ich würde fragen, ob das tatsächlich Dadaismus pur ist, denn immerhin gibt es ja sehr reine Reime hier, die das Ganze strukturieren. Aber ich kenne mich bei Dadaismus auch nicht aus. Kann sein, dass es gerade darum geht. Aber das Gedicht kommt mir dennoch sehr klassisch vor.

    Auf Ihrem Blog habe ich von Ihrem Unfall gelesen. Ich hoffe, es geht Ihnen schon besser.

    Mit besten Grüßen

    AB

  5. #5 von kariologiker am 13. November 2012 - 12:01

    Danke Ihnen, Sir Arnold,

    -zum Unfall:
    Es geht mir, den Umständen entsprechend, sogar sehr gut. Nun verweile ich noch drei Wochen in der Reha und dann sehen wir weiter. Danke der Nachfrage.

    -zum Gedicht:
    Vorab ein herzliches Dankeschön für’s Lesen (für’s Bemerken, denn es ist bemerkenswert)

    Das Gedicht von Fred Rauch ist nach meinem Empfinden und Wissen sehr wohl und sogar eine reine Dadaismus-Form, die alleine dadurch lebt, dass Lautmalerei als einzige Grundlage das Gedicht prägt. Reime sind hier gleichbedeutend mit Satzzeichen – sowohl musikalisch, als auch grammatikalisch zu verstehen. Die Strophen sollen einen geschlossenen Rahmen bilden und alle Strophen zusammen eine Art „Lied“. (Ein Glied = Gedicht-Lied)
    „Singt“ (im Sinne von Sprechgesang) man diese Sprachmelodie sehr laut, werden automatisch dramaturgische Elemente generiert, die schon allein durch die Rezitation in sich das Gedicht leben und zudem das Dadaistische aufleben lassen. Das reine Schriftbild allein lässt nur wenig davon vermuten.

    Fred hat es mir ins Tonband gesprochen. Ich werde es wohl in „Soundcloud“ einstellen. Fred Rauch ist nur Zeichner, sondern auch ein großer Freund von Schwitters, den er ebenso ausgezeichnet rezitiert. Ich durfte dabei sein, als er Schwitters „Ursonate“ in München zitierte. Ein wahrlich seltenes Erlebnis.

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