Archiv für September 2012

Frauen-Quote oder Quoten-Frau?

Was hat man früher den Flüssen befohlen, wo sie lang zu fließen haben. Um sie auf den rechten Weg zu bringen, hat man sie begradigt, in neue Betten gebettet, es ihnen bequem machen wollen. Und? Was ist daraus geworden? Den Flüssen ist es ungemütlich geworden. Sie wollten in ihr altes Bett zurück und als niemand ihr Flehen erhörte, sind einfach selbst dahin zurück gegangen. Sie haben allesamt Unheil gebracht. Das große Fischsterben in deutschen Flüssen war nicht nur durch Abwässer der Chemiewerke begründet. Es gab Überschwemmungen von ungeahntem Ausmaß. Kosten entstanden, die vielen Menschen am Fluss ihrer Existenz beraubten. Und hinterher will es natürlich wieder keiner gewesen sein. Denn eins wissen Politiker genau, dass sie es auf keinen Fall gewesen sein können, da sie ja NUR den Willen des Volkes vertreten. O-Ton Trittin: „Das sind Sie doch selber schuld. Dann hätten Sie uns nicht wählen sollen.“ Vielen Dank, Herr Trittin! Das sagt ja schon alles.

Man kann der Natur eben nicht vorschreiben, wie sie sich zu verhalten hat. Doch scheinbar will kein Politiker daraus lernen. So auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Vor welchen Karren sie sich hat spannen lassen, weiß ich nicht, aber diese Frau will nun die Quote für Frauen in Führungspositionen der Industrie per Gesetz verpflichtend einführen.

Bin ich vielleicht zu blöd oder sieht tatsächlich niemand, welch hanebüchener Unsinn das ist? Man kann doch keinem privaten Unternehmen vorschreiben, wie sie ihren Laden zu führen haben. Die Arbeitgeber sind doch gerade der Politik schon lange voraus. Ich glaub es einfach nicht!

Allein das Ansinnen von Frau Annegret Kramp-Karrenbauer zeigt, dass wir eben keine Frauen in Führungspositionen per Gesetz brauchen. Und besonders keine Frauen, die so weltfremd sind. Die Zeit der Suffragetten ist einfach lange vorbei, Frau Ministerpräsidentin. (Hört sich übrigens an, wie Mann ohne Mann)

Heute müssen Frauen mindestens so viel leisten, wie Männer. Die Frauen, die die fachlichen Voraussetzungen haben, sind eh schon in diesen Positionen und die Frauen, die sich schikanös gemobbt fühlen, werden auch weiterhin bei den oberen Etagen von Unternehmen außen vor bleiben müssen und das sicher nicht einer pikierten Laune zufolge, sondern sicher aus gutem Grund. Dafür ist das Geschäft heute viel zu hart.

Nur Politiker können so ein Eigentor schießen, egal ob weiblich oder männlich. Ob sie schon hinkt, weil sie sich ins eigene Bein geschossen hat? Nicht? Na, dann bestimmt in Kürze.

© Kariologiker

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Ein Pfannen-Kuchen-Gesicht wir 30 Jahre alt.

Man kann es kaum glauben und es hat mir erneut ein Kopfschütteln der Fassungslosigkeit entlockt. Das Emoticon, der Smilie, wir nun seid 30 Jahren benutzt. Man feiert sogar den runden Geburtstag? Unglaublich.

Wäre es nur dieses eine Spiegelei-Gesicht, ich würde mir erst gar nicht die Mühe machen, einen Gedanken daran zu verschwenden. Doch hat sich diese Kommunikationskrücke mittlerweile verhundertfacht, wenn nicht gar vertausendfacht. Unzählige Seiten im Internet bieten jede denkbare Variation zu diesem grafischem Kommunikations-Quatsch an. Für fast jede Gelegenheit findet man ein entsprechendes Emoticons.

Wozu ist es eigentlich zu gebrauchen? Sind wir wirklich nicht mehr in der Lage in normalen deutschen Worten zu lächeln? Zu weinen? Zu applaudieren? Sich zu ärgern? Missmut oder Freude zu beschreiben?

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch die Politiker in einer Generaldebatte im Bundestag mit Hilfe von Emoticons diskutieren? Wann werden Briefe von Behörden mit Smilies verziert sein? Wie lange wohl wird es noch dauern, bis ich eine „Knolle“ von der Polizei bekomme, in der mir ein Verkehrsvergehen mit einem Bußgeld von Smilies umrandet, zugeschickt wird?

Wir sind doch das Volk der Dichter und Denker. Warum sind wir dann so wild darauf, uns diesen Ruf systematisch zu versauen?

© Kariologiker

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Tarum börbel alongo

Tarum börbel alongo

tarungu ablombol nört

avecul bartadi arengo

aragu bartuligam blört

 

tarungu aram

hortnobi blam

aretu aroll

hortnobi proll

 

arobo avecul tamburiam stoll

garanti aribi aveculam groll

 

turt ! Nöff ! huiratsim blöff !

awogorim turtam aragliu tsöff !

 

© Fred Rauch

 

 

Der brandtneue Text von Fred Rauch – Dadaismus pur. Wer Fred Rauch einzig als Zeichner und Illustrator kennt, darf hier eine andere Seite von ihm kennen lernen.

 

Kariologiker

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