Wer mag den Papst wirklich?

Der beste Satz des Tages, also für heute, Fronleichnam, habe ich in der Westfalenpost gelesen, einer Zeitung, die ich immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge lese.

Im Vatikan ist der Teufel los.“ Dazu wird die italienische Presse mehrfach zitiert: Gabriele Poalo, das G’schmusi von Bendito säße im Gefängnis und der „Capo di Banco Vatincano“ wurde gefeuert. Es ist die Rede von Machtkämpfen im höchsten Gremium der „Kumpanei di Deo“, unter den Kardinälen also, die quasi schon mal um eine sichere Position für die nächste Konklave heftig kungeln. Was bedeutet da schon der Weltfrieden oder die Reformation des Glaubens, an die sowieso noch niemand geglaubt hat. Warum soll Politik in der Kirche anders funktionieren als in der bürgerlichen Welt. Im Vatikan laufen auch nur Menschen herum, die eher als manisch zu bezeichnen sind.

Doch eine Stimme aus dem Sauerland sorgt für Ruhe, der Moraltheologe Prof. Dr. Peter Schallenberg. „Dieser Kindergarten hilft niemanden.“ Ach was. Ist das wahr? Andere Kardinäle, selbst die gefeuerten kippen dagegen Öl ins Feuer, wie der Cordes aus Paderborn: „Die Vorfälle sind ein Problem für Klima des Vertrauens. Mehr nicht.“ So, so … mehr also nicht.

Da muss man doch für den ollen Ratzinger schon fast etwas Mitleid haben, oder? Da rackert er sich Tag für Tag in seiner (ungewollten) „Verheiligung“ ab und das biedere, in purpur gekleidete Fußvolk, also die Kardinäle und Bischöfe tanzen auf den Tischen.Also, näää…

Ich glaube, dass keiner diesen Deutschen im Vatikan mag und vielleicht muss er bald diese berühmte Tasse Tee vorm letzten Schlafengehen trinken.

© Kariologiker

Advertisements

, , , , , , , , , , ,

  1. #1 von Darkandcheesy am 14. Juni 2012 - 16:16

    Im Vatikan ist der Teufel los – eine der besten Überschriften der letzten Wochen und Monaten. Zieh dem Geistlichen die Kutte aus und er ist genauso nackt, wie jeder andere unbekleidete Mensch auch. Der einzige, der den „manischen“, wie du sie nennst, Kardinälen noch das Salz in der Suppe versalzen kann, ist der Ratzinger selbst. In dem er 100 wird. In dem er sich von Schau zu Schau zittert und sich von geblendeten Kirchenanhängern feiern lässt, die nicht den Glauben an Gott, sondern einen leitenden Menschen benötigen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: