Archiv für Februar 2012

Salto Wortale

Conrad Cortins Neuerscheinung – unbedingt lesen.

 
SALTO WORTALE“ – wenige Worte, die das Wesentliche auf den Punkt bringen. Entdecken Sie das Absurde in unserem Leben. Finden Sie die befreiende, die schönere Wahrheit in der Fantasie der Menschen.ISBN 978-3-939321-38-5

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Das mit dem Russlandfeldzug

Die Depressionen des T.

H.Err erging sich in Wohlgefallen, dachte so bei sich bei, datt all macht doch richtig Spass, streckte sich selbstgefällig und schaute stolz umher bis er den aufgeregten T. Eufel sah.

Hier, hör‘ ma‘, H.Err, so kann kann das nicht weiter gehen.“

Was kann so nicht weiter gehen?“

Na, schau Sie sich doch ma‘ um. Sie haben alle die Lieben, Stillen, Netten und Ruhigen und watt hab‘ ich?“

Ja, was haben Sie denn?“

„Wie, das haben Sie noch gar nicht gemerkt? Mir liegen schon Nerven blank. Ich habe sie alle, die Stänkere, Zänker, Rebellierer und besonders diese kleinen Lauten.

Sie können es sich gar vorstellen, aber mir hängt es so etwas zum Hals heraus! Da liegen sich der Napoleon und der Hitler schon seit Wochen in den Haaren, wer den besseren Russlandfeldzug gemacht hat.

Komm, hören Sie mir auf. Diese Idee mit der Hölle … ich weiß et nitt.“

Und H.Err dreht sich ab und ergötzte sich in Wohlgefallen.

© Kariologiker

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Das mit dem Schmoren

Die Depressionen des T.

 

H.Err erging sich in Wohlgefallen, dachte so bei sich bei, datt all macht doch richtig Spass, streckte sich selbstgefällig und schaute stolz umher bis er den aufgeregten, etwas angeekelten T. Eufel sah.

 

Mein Freund, T. Eufel, was bedrückt Sie denn?“

Ach, kommen Sie mir doch nitt so, H.Err, datt mit dem Schmoren macht doch schon lange keinen Spass mehr. Das kann so nicht weiter gehen.“

Aber wir hatten doch eine klare Absprache.“

Ja, ich weiß, das galt auch nur für die Normalen, aber da gab et doch datt AXE noch nitt.“

Das was?“

Na, dieses Körper- … ehm … na, watt die Männer sich heut so unter die Arme und sonst wohin sprühen.“

Und? Wo ist jetzt Ihr Problem?“

Der bestialische Gestank. Die kann man so nicht einfach Schmoren. Dafür ist mein Hölle nicht ausgelegt. Die stinken derart, dass selbst ich es nicht aushalte.“

Das hört sich allerdings schon furchtbar an. Und was schlagen Sie nun vor?“

Ich dachte, dass ich die ganzen „Veraxten“ erst einmal bei Ihnen zwischenlagere, so zu sagen, damit die abdampfen können. Gut, datt dauert ein bisschen, aber, damit die Ehefrauen von Ihrem Sohn nicht alle darunter zu leiden haben, datt Zeusch ist irgendwie magnetisch, oder so, nehme ich alle Nonnen dann solange, bis die AXElanten ausgedampft sind zu mir und bereite die für Ihren Sohn schon mal vor.

Ich finde die Lösung eufilistisch…“

 

Und H.Err dreht sich ab und ergötzte sich in Wohlgefallen.

 

© Kariologiker

 

 

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Das mit dem Wulff

Die Depressionen des T.

H.Err erging sich in Wohlgefallen, dachte so bei sich bei, datt all macht doch richtig Spass, streckte sich selbstgefällig und schaute stolz umher bis er den aufgeregten T. Eufel sah.

Hier, H.Err, das mit dem Wulff, den drücken Sie mir nicht auf’s Auge.“

Wie kommen Sie, T. Eufel, denn auf diese abartige Idee? Der Mann ist doch regelmäßig zur Kirche gegangen und ihm die Absolution zu erteilen wird wohl auch keine Frage sein.“

Jetzt seien Sie doch nicht so blauäugig, H. Err, wie oft hat der schon angeblich die Wahrheit gesagt? Und? Was kam dabei letztendlich heraus? Ja, meinen Sie etwas, H.Err, dass der dann bei der Absolution dann auch die Wahrheit sagen wird? Ja, ist doch wahr…“

Also ich muss schon sagen, T. Eufel, Sie sind wirklich unverbesserlich.“

Das kann mir egal sein, doch eins ist jetzt schon klar, ICH nehme den nicht.“

Und H.Err dreht sich ab und ergötzte sich in Wohlgefallen.

© Kariologiker

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Postkarnevalogisches Syndrom

Da hatte ich doch während der stürmischsten Phase des diesjährigen Fasteleer ganz vergessen, dass ich nur eine Stimme habe. In meinem steten Bemühen, den sturen Köppen op dem Festwaren e Strüssjer afzelocke … an ijrend einem Prunk-Jestell hängt nun ming Stimm. Der Doktor sät et wör nix Schlimmes. Jrad mal ne Laryngitis. Is in nem halven Johr bestimmt widder fott.

Der Apotheker vun nevenaan hätt mer singe Schlüssel hejovve und jemeint: „Schlach Disch dursch … irjenzjett hilleft bestimmt.“

 

© Kariologiker

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Nach der „Verpuppung“

Würden Sie diesem Mann Ihr Auto leihen?

Totengräber

 

Schauen Sie ihm ruhig tief in die Augen. Können diese Augen lügen? 

Und nitt flunkern … jetzt ma‘ ehrlisch.

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Scheunenball am Freitag

Karte für den Öllisch-Ball, der traditionell am Karnevals-Freitag in der Hüpfburg der Altenbegegnungsstätte Ehrenfeld Süd/Nord/Mitten-drin statt findet.

Thema des Balls: Arche Noah. Da gehe ich doch in der Tradition der „Ahl Säu“ als Schwein. Oder als Sau – mal sehen.

 

Am Samstag (und noch einmal am Rosenmontag) findet dann der große Scheunenball im Stadtgarten statt. Das Thema dieses Balls:

Unter Geiern

Ein vielleicht nicht für alle assoziativ animierendes Thema und so lautet für die Woolworth geschädigten das Thema, etwas einfacher, verständlich schlichter: Cowboys

 

Die Eintrittskarte für den Samstag ist so spannend wie ein Karl May Buch.

 

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Gerade eben habe ich in einem DRK Shop einen (Second-Hand) Smoking für 40,- € erstanden. Ich soll vorsichtig damit umgehen, meinten die schon etwas angeheiterten „Damen“ im Verkauf, schütteten mir nach dem Kauf aus einem noch nicht nachvollziehbaren Grund einen Gummibärchenschnapps (Flic-Flac … ein Sauzeusch) ein und halfen mir noch an die Tür. Na, ja … Weiberfastnacht eben.

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Monologisieren, rheinisch

Kann es sein, dass man schon gierig auf einen neuen Eintrag von mir auf diesem Blog wartet? Schön, dann möchte ich allen Köln-Besuchern mit einem kleinen Ratgeber beglücken, der nicht nur bei Kölnern greift, wie ich mir habe sagen lassen…

Monologisieren, rheinisch

Eine Gebrauchsanweisung

1. Verhaltensregel, Vorgehensweise

Sagen Sie am besten nichts. Einfach gar nichts. So etwa kann furchtbar enden. Ja, ich möchte Sie sogar warnen und das aus gutem Grund. Entspannen Sie sich und hören Sie einfach nur zu. Auch dann, wenn Sie noch so viele Gedanken haben, die Ihnen buchstäblich auf der Zunge liegen, selbst wenn sie schon auf der Spitze der Zunge zu liegen scheinen, wie auf dem Rand eines Sprungbretts und absprungbereit ausgespuckt werden möchten, tun Sie es bitte nicht. Nicht einmal dann, wenn Sie vielleicht sogar etwas besser zu wissen meinen, es für Sie eine ergänzende Information sein könnte, die für Sie so wichtig ist, sie aus Ihrer Sicht bestimmt das Thema wertvoll ergänzen würde, und trotzdem, nein, sagen Sie nur ja nichts. Schlucken Sie es runter. Beißen Sie sich auf die Zunge, gehen Sie meinetwegen übersprungsartig einfach mal aufs Klo oder zählen Sie unauffällig die Knöpfe an Ihrem Hemd, aber machen Sie eines niemals, unterbrechen Sie auf keinen Fall einen Monologisten.

Wollen Sie sich nicht in eine solche Situation verstricken, diese mögliche Zwickmühle vermeiden, dann stellen Sie sich niemals in einem kölschen Brauhaus neben eine Gruppe von Männern, bei denen alle eine leere Kölschstange warm halten und nur einer ein dreiviertel volles Glas mit schalem Bier umklammert. Die einzige, sanktionsfreie und wohlwollend geduldete Unterbrechung ist mit der Frage nach dem weiteren Ausschank verbunden. Diese darf man jedoch niemals einfach irgendwann unaufgefordert in die Runde werfen, wohlmöglich noch, wenn der Monologist spricht, welch ein Frevel, nein, nein, man muss exakt den einzigen und erfolgsversprechenden Augenblick erwischen. Dieser ist nur durch langes Üben wirklich elegant so auffällig unauffällig zu treffen, dass Ihnen niemand widerspricht, geschweige denn ignoriert.

Der Biertischphilosoph, der an der Reihe ist die nächste Runde zu schmeißen, muss ähnlich wie auf der Pirsch geduldig bleibend warten, um dann gezielt das Satzende erwischen, an dem der Monologist ausatmet und noch während des Einatmens zu fragen: „Kriegst‘e och noch eins?“

Der Erfolg wird Ihnen und mir recht geben.

Struktur eines Monologs

In der Regel beginnt ein solcher Monolog wie folgt und ich weiß als rheinisch geprägter Monologist sehr wohl wovon ich spreche:

Hier, hört ma‘, isch hab da letztens watt erlebt, Ihr glaubt et nitt…“ Die darauf folgend Ausführung eines meist komplexen Sachverhalts wird vom Monologisten oft aus allen Blickwinkeln gleichzeitig betrachtend dargestellt, was nicht selten in Halbsätzen endet, die deswegen zustande kommen, weil schon im gesprochenen Satz der nächste erwähnenswerte Aspekt sich dem Monologisten derart in den Vordergrund drängt, dass er es nicht für notwendig erachtet, jeden Satz zu vollenden. Diese müssen auch nicht unbedingt ausgesprochen oder zu Ende erklärt werden, denn schließlich wissen die Zuhörer meist, wie der Satz enden wird und so spart man wertvolle Zeit beim Frühschoppen, der bekanntlich zwischen Kirchgang und Mittagessen in einem sehr begrenzten Zeitraum stattfindet. Dem ausgesuchten Zuhörer kommt lediglich die Aufgabe zu für das leibliche Wohl zu sorgen und das in akzeptablen Unterbrechungen, damit der Gedankenfaden des Monologisten nicht abreißt.

Beendet wird dieser Monolog meist mit der überaschenden Frage:
„Wie spät hammer’et? Watt? Schon esu spät? Schad, isch muss dann ens. Ming Frau wad ad mim Suerbrode op misch … also, mad et jot, bis demnächst ens.“

Variation

Ganz ähnlich ergeht es einem Monologisten bei Anrufbeantwortern. Im Gegensatz zu all jenen Telefonierenden, die sich verärgert abwenden und meist das Telefonat sofort beenden, wenn ein Anrufbeantworter nur die ersten Worte anspricht: „Hier spricht der automati…“, lebt der Freund des Monologisierens mit dieser Steilvorlage erst richtig auf.

Ganz refklektorisch wird der Monologist in das für ihn und dem Monolog entsprechende Milieu versetzt. Eine fast grenzenlose, unterbrechungsfreie Zeit ist nun die unausgesprochene Einladung jegliche Form der Mitteilung ausgiebig zu zelebrieren. Und so beginnt für den Monologisten die Antwort auf den in der Regel schlicht formulierten Ansagetext: „Hier spricht der automatische Anrufbeantworter der Familie … nach dem Piepton können Sie einen Nachricht hinterlassen…“, meist so:

Hier spricht der humane Anrufbesprecher. Wie, Ihr seid nit do? Egal, datt ist doch nitt schlimm. Wusstet Ihr eigentlich, dass ich Euch nächstes Wochenende besuchen werde? Nä, na, dann wisst Ihr et jetzt. Nein, ich komme nitt allein. Ich muss den Herbert mitbringen, weil der unbegingt beim Kegeln mitmachen will und danach ja nitt mehr fahren kann. Der findet doch nie seine Schlüssel, wenn der so voll ist, Ihr kennt das doch. Der hat doch letztens erst versucht mit seinem Wagen-Schlüssel den Schlitten vom Hilchenbach aufzubekommen. Ja, nää, datt war ja nitt lustisch. Datt sach ich Eusch. Na, ja, die Kratzer konnte man nicht mit dem Stift wegbekommen. Ja, ja, der hat sich extra aus der Fernsehwerbung so einen Lackstift gekauft, der angeblich wie ein Wunder wirken soll. Vergesst es. Kauft Euch nur ja nicht so einen Stift. Funktioniert garantiert nicht. Was funktioniert heute schon noch, ich sach et Eusch. Nix funktioniert mehr. Da hab ich mir doch letztlich erst so eine Erstbesteigerausrüstung gekauft. Mit Garantie, nä. Und watt wor, ich wor der letzte der oven anjekumme is. Kumm, hür mir op. Nä, nä, nix von wegen ich wor zu langsam. Ich wor allein. Han isch jedaach, nä. Evver als ich dann oven om Dach wor, stund do doch jlatt der Schornsteinsfejer. Kumm, hür mer op…“

Charaktereigenschaften

Wobei dies nur ein Auszug dessen gewesen ist, zu was der Monologist alles in der Lage ist. Denn will man den Monologisten verstehen, muss man die Charaktereigenschaften kennen. Diskutieren empfindet er als störende Einmischung. „Watt will der?“ Was soll denn bitteschön eine zweite Meinung mitten in seinem Vortrag bewirken? Sollte vielleicht jemand etwas besser wissen? Unmöglich und zudem vom Alleinredner als unhöflich empfunden, wendet sich er sich meist demonstrativ vom Störenfried ab und referiert in Richtung derjenigen weiter, die ihre Aufmerksamkeit uneingeschränkt nur ihm zuwenden und mit ihren Augen an seinen Lippen kleben.

Er akzeptiert, wenn überhaupt, die kleine Unterbrechung des Nachschenkens und ist mit sich und der Welt dann zufrieden, wenn alles in geordneten Bahnen verläuft, eben so, wie es auch heute noch für den rheinischen Monologisten als vollkommen normal empfunden wird.

© Kariologiker

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Kuriose Präsentation

  Eines Abends haben zwei meiner Musikerfreunde und Mitglieder der „Schwarzmeerflotte“ ihre eigene CD Präsentation mit ihrer eigenen Band gegeben. Die Paul Fels Combo – oft fälschlicherweise als Faulpelz Combo bezeichnet – stellten sich und ihre Musik vor. In einem kleinen Theater in Köln, im „Eifelturm“. Ein skurriler Name, denn das Theater ist in einem Kellergeschoss und nur weil es sich in der Eifelstraße befindet, heißt es eben so. Dort passten ca. 80 Leute rein, es waren etwa 60 da.
Die Combo besteht seit zwanzig Jahren und heute eben haben sie die gesammelten Werke aus der Schublade geholt und auf eine CD gepresst.

So skurril wie der Name des Theaters, ist die Gründung der Band. Eines Tages begegnete Ludwig, der Bassist, Trompeter, Sänger und Hornist, Georg, dem Gitarristen, „Akkordeonist“ und Sänger, sich auf der Straße. Ludwig hatte seinen roten Kontrabass dabei, der genauso weiße Streifen hatte , wie das Akkordeon von Georg. Ob Ludwig nicht Lust hätte, mit ihm Musik zu machen, fragte Georg Ludwig und begründete dies nur damit, dass sie beide fast die gleichen weiße Streifen auf ihren Instrumenten hätten .

In den Jahren haben viele Musiker mitgespielt, die auch alle zu dieser Präsentation dabei waren und verteilt über den Abend, sich am Programm mit kleinen Einsätzen beteiligt haben.
Eine Cellistin gesellt sich nach freundlicher Aufforderung auf die Bühne zu den anderen Musikern, als ein Herr (!) im Kaschmirmantel und Hut, sich aus dem Auditorium erhob und nach vorne zur Bühne ging, den Hut abnahm und sich vor der Cellistin verbeugte.
„Wie kennen uns doch“, sagte er, auf die Cellistin zugehend und ihr die Hand reichend, „schön sie wieder zu sehen“ und mit einer kleinen Drehung zum Bandleader schauend, „Guten Abend Georg.“ und zum Publikum gedreht, „Das ist Georg.“

Das Publikum saß sehr stumm und doch ein wenig zwischen Zweifel und Begeisterung, sich fragend, ob das nun live sei. Eine Performance vielleicht?
Georg, die Klingentaler Quetschkommode aus unserer „flotten“ Band und Bandgründer der Paul Fels Combo, entschärfte ganz gelassen die Situation und grüßte unengagiert zurück, worauf der Herr sich wieder auf seinen Platz setzte. Eine Szene, die sich so abspielte, als wäre sie eingeprobt worden.
Kurz danach war dieser Herr, der offensichtlich in Begleitung von Agnes Gieseler gekommen war, eine allgemein bekannte, in Köln lebende Sopranistin aus den 60ern, verschwunden, was den Eindruck hinterließ, das die Szene nur gestellt gewesen wäre. Eine weitere Aktion, die auch nach geraumer Zeit folgte, stellte sich jedoch etwas anders dar. Der Herr war während dessen wieder auf seinem Platz zurückgekehrt, als er plötzlich zwischen zwei Stücken die Musiker auf der Bühne aufforderte:
“Macht doch mal die Mikrofone aus! Ich habe vorgestern noch die Matthäus-Passion gesungen und das ging auch ohne Mikrofone, also wirklich, das muss doch nicht sein.“
„Herr Albert!“, schritt die alte Grand Dame der Oper, eine Reihe vor ihm sitzend ein, „nun ist aber Schluss!“
„Das ist der Georg da vorne“ skandierte Herr Albert erneut und plötzlich stand der Theaterbesitzer neben Herrn Albert und bat ihn höflich, aber bestimmt und bestimmt mit sehr viel Kraft, schließlich das Theater doch zu verlassen, um den weiteren Vortrag nicht zu stören. Herr Albert ist nur knapp einer Verletzung entgangen, weil er im Schwunge der Aktion in Stolpern geraten war und wie sich herausstellte, ist Herr Albert nicht nur der Begleiter von Frau Gieseler, sondern auch dem Alkohol nicht abgeneigt, was an diesem Abend für ihn leider kein gutes Ende genommen hatte.
Mir jedoch hatte die Vorstellung wieder eine Vorstellung davon gegeben, wie Musik sein könnte, wenn man wieder zuhören würde.

© Kariologiker

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Initialzündungsstreichholz

In das Initialzündungsstreichholzheftchen hat ein Speiseeisheiliger rein geschrieben.

Ich wäre gerne Apostulator. Oder endoplasmatischer Retikulator. Liebend gerne Drehmomentor oder Spurrillenvertiefer. Kalenderist stünde mir ganz gut oder Autokorrekturoptionator. Wrestlerpirin sollte es als Tablette geben und elektrischer Heizdeckenbügler am Arbeitsamt als ein Euro-Job. War ich eigentlich schon in Keilriemini? Mit dem Noppenwellenbrecher habe ich den wassergebundenen Gehwegteich geglättet.

Die Unkrautvernichtungsherstellung hat die Beendigung der Produktion wieder aufgenommen. Marschflugkörperlandkarten sind im Fluge abmarschiert und haben Landmarken mitgenommen, die umgehend einen Volksmarsch in der Marsch von der Zaunmarke gebrochen, die zur Landmarke in der Marsch gehören.

Tempomaten spucken Papiertücher und Funkuhren schickten per Funk die Uhren zurück.

Die Welt dreht sich und ich währe gerne der Zeiger in dem Sinn, um Funk in die rechte Richtung zu schicken.

Was habe ich nicht alles werden wollen, was habe ich nicht alles verpasst.

Ich wäre gerne Apostulator…

© Kariologiker

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