Musik ist Arbeit

Auch, wenn es leicht und vollkommen unangestrengt klingt, und das soll es ja auch, ist gerade Marschmusik anstrengender, als der uns gut gesonnen Zuhörer sich vorstellen mag.

Zum Zeitpunkt, als dieses Bild gemacht worden ist, sind wir zwar noch nicht marschiert, aber dafür musste ich die ganze Verantwortung der ersten Tenorhornstimme alleine  stemmen. Das erstaunt nur dann, wenn man weiß, dass ich gerade mal vor 4 Jahren begonnen habe das Tenorspielen zu erlernen. Als Musiker weiß sehr gut, dass jede musikalische Erfahrung gut ist. Es erweitert ungemein den Horizont. Und so habe ich mich, auch wenn es manchmal sehr anstrengend ist, gerne mit dem Blasinstrument beschäftigt und spiele heute auch Marschmusik und viele meiner Freunde wissen, dass ich eher auf den sechs Saiten zuhause bin.

Schützenfest Hünsborn

 

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Stephan Hammes betrachtet

Heute habe ich einen Text von Stephan Hammes eingestellt, ein Koch, der das bröckelnde Ansehen der Fernsehköche nicht dadurch rettet, dass er nicht in aller Öffentlichkeit mit Essen matscht, sondern sich dadurch empfiehlt, dass er m.E. über einen gesunden Menschenverstand verfügt und das wortgewandt kundtut.

Das „Verstehen können“ setzt das „Verstehen wollen“ voraus!

Ich verstehe nicht das etablierte Parteien in eine solche Panik geraten wie ein ganzer Biohühnerstall in welchem der Lausbub eine aufgeblasene Brötchentüte hat knallen lassen. Weil ein Infuencer eine persönliche und subjektiv betrachtet eine pubertäre Wahlempfehlung hat ausgesprochen. Und? Unterhose auf´m Kopp un Foto von sich machen ist nichts wirklich Überraschendes denn so sind wir früher auch ohne Internet durch den Kölner Kaufhof um zu provozieren… mit 14. Gut Neue Zeiten, neue Sitten. Jaaaaaa… Stephan, der hat 600.000 Follower! Ich möchte… ich will verstehen, mir ist das in der Tat sehr ernst, welchen Wert ein/e FollowerIn hat. Welches Gewicht in der Waage der sozialen Gesellschaftsform hat ein/e FollowerIn? Das man nervös werden muss… als medienunbeholfenes Organ der Regierung!

Welche Grösse hat der Wertes eines/r  FollowerIn… macht welche Höhe aus in…

# Sozialabgaben

# Rentenversicherungsbeitrag

# Arbeitslosenversicherungsbeitrag

# Arbeitnehmeranteil der Gesetzl. Krankenversicherung

# Windelgeld der Pflegestufe III

# Altenpflege

# Gewerbesteuer der Selbstständigen an die Kommunen

#  Private Altersvorsorge

# Schulbus

#  Ehrenamt Bürgerbus, Menschen mit Behinderung, Krankenpflege etc.

# Hartz IV finanzieren und in Anspruch nehmen können

# und, und, und… etc., etc., etc.

Wie wichtig ist ein/e FollowerIn in Betrachtung unserer demokratischen sozialen politischen Gesellschaftsform? Was trägt diese/r hierzu bei? Ausser eine Zahl einer Internetplattform zu sein. Was macht das in Berufsgenossenschaftsbeiträgen oder Soli oder Kirchensteuer… was trägt der Wert einer/s FollowerIn zu unser Aller Sozialwesen bei?

Nix! Oder?

Es ist vielleicht der Pflegenennwert der eigenen Eitelkeit und drückt Werbereleveanz für Hersteller aus weil Zielgruppen für hohle Nüsse erreicht werden können. Danke Du DeppIn! Hier haste was Kohle während wir unsere Umsätze fett steigern! Kann ja sein…

Ich erkenne nur… ihr habt uns versaut… die machen das einfach nicht.. unsere Zukunft ist wegen euch, ja euch im Arsch… warum haben Alte Wahlrecht obwohl die bald sterben und wir Jungen nicht obwohl das Leben noch vor uns liegt (KEIN SCHEISS… O-TON)… Wissenschaftler schliessen sich uns an und sind ebenfalls unserer Meinung… usw… Wissenschaftler haben heraus gefunden… und sind wieder hinein gegangen…

Ich lese/höre nicht… wir haben erreicht, konnten durch setzen das, haben weiterhin verhindern können, folgende Aktionen waren von Erfolg gekrönt und durften unsere Lösungsvorschläge zu Gehör bringen… usw…

Die „neuen“ Medien sind ja klasse und die Kontakte wirklich interessierter Menschen an den eigene Dingen teilhaben zu lassen hat etwas für sich, man erlebt durch reale Umsetzung ins unvirtuelle Leben nach Draussen viele tolle Erlebnisse und Kontakte, erlebt unkomplizierte Gastfreundschaft und pflegt und erhält diese auch.

Aber zigtausende FollowerInnen sind doch nur noch inflationäre Katzenscheisse welche einem lauwarm beim Aufstehen Morgens durch die Zehen quillt weil man es versäumt hat das Kätzchen des Nachtens raus zu lassen. Abbrausen, Zähne putzen, Kaffee trinken… die echte Frische, die wiedergefundene Frische des Lebens geniessen… aber die die Wertigkeit an einer Riesenzahl von virtuellen „Besuchern“ fest machen und das altgediente, wenn auch temporär unbeholfenen Parteien sich hier von aus der Ruhe bringen lassen…

Wir müssen uns für nix schämen, echt nicht… immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt mit der Sachkenntnis des Status Quo… und die Sätze, welche hier von welcher Generation auch immer raus gehauen werden, die hatte meine verhasste Oma schon in den 70ern drauf… und die war damals schon alt und ewiggestrig… das sie die Schweine gebissen haben…

… die neuen Jungen sind ja bald die alten Alten… wie immer im Leben…

Und ich verstehe es nicht! Nicht weil ich es nicht will… weil Influenza die Nase laufen lässt und man hier immer unleidig ist?

© Stephan Hammes

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Saltimbocca-Eis

Ich weiß nicht, ob es jemand kennt, aber ein relativ neuer Anreiz, neben der immer aufwendigeren Werbung, in den Discountern etwas zu kaufen sind kostenlose Kochmagazine. Aus Holland kenne ich das schon lange und wenn ich mich recht erinnere war es die Albert Hijn Kette, bei der ich ein solches Magazin zum ersten Mal gesehen habe. Mittlerweile nutzen deutsche Discounter diese Broschüren auch für sich.

So stellt Kaufland mit ”Das gute Leben” ein kleines Heftchen zur Verfügung, in dem eigentlich nützliche Rezepte angeboten werden und nette Serviervorschläge. Ja, ich finde das auch toll. Eigentlich!

Vollkommen unnütz, und wohl eher als Werbung zu betrachten, werden jetzt Eiskreationen eines münchener Eissalons vorgestellt. Spaghettieis kennt ja jeder und schon bei dieser Bezeichnung frage ich mich seit dem ersten Mal, wo ich es gesehen habe, warum man jetzt auch Eis vorkauen muss. Immerhin hat man sich an dem Namen gewöhnt und weiß, dass da keine Spaghetti drin verarbeitet worden sind. Dieser Eissalon aus München fährt jetzt eine ganz andere Schiene und bietet nicht nur Pizza-Eis an, sondern in dem Eis ist auch Pizza drin. Es soll köstlich nach Steinofen-Pizza schmecken, so versichert der Autor dieses Artikels und sofort frage ich mich, was man eigentlich haben will, wenn man in eine Eisdiele geht? Ein kalt gewordenes Mittagessen oder eine eiskalte Süßspeise? Ja, das denke ich auch, die Antwort meiner Leser vorwegnehmend, man möchte eine Eis und das ist immer, und ausschließlich immer süß.

Jetzt bestellt der Eismann aus München direkt beim Italiener nebenan eine Pizza, zerhackt das Teil, gibt Tomatensoße, Basilikum und Oliven dazu – welche Pizza wird mit diesen Zutaten gewürzt? – und schmeißt es zu der Milch, dem Zucker und der Sahne in die Eismaschine und bietet es als Steinofenpizza-Eis an.

Genauso verfährt er bei Saltimbocca a la romana, wobei er erst ein hauchdünnes Schnitzelchen mit Salbeiblättchen brät, sogar den Bratenfond mit Weißwein löscht und ordentlich mit Pfeffer und Salz abschmeckt. Bei Caprese kommen dann eben Tomaten, Mozzarella und Basilikum in die süße Sahne, dem Zucker und der Milch und wird zu Eis gemacht. Sogar mit einem Schuss Balsamico. Na, wunderbar. Und was soll das?

Mir ist es fast egal, ob es wie kaltes Mittagessen schmeckt oder vielleicht nach Eis, dass eben nach kaltem Mittagessen schmeckt. Das normale Eis, so wie ich es von früher her kenne, finde ich sowieso nirgends mehr und esse deswegen eher gar kein Eis. Aber wenn ich diese Eissorten lese, und der Kreateur muss Unmengen davon auf Lager haben, dann macht das auf mich doch eher den Eindruck, als ob man in der Gourmetküche richtig verzweifelt ist und würde mich nicht mehr darüber wundern, wenn die Schuhsohle a la Chaplin irgendwann als ganz extravagantes Eis zum Angebot gehört.

Also … ich bin jetzt schon satt.

© Kariologiker

Beide Fotos sind von Oliver Schwarzwald und Marius Rückheim

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Alles Breierlei

Früher hat Muddi morgens die Sachen rausgelegt, die der Junge an diesem Tag anziehen soll. Was haben wir uns immer gesträubt. ”Das soll ich anziehen? Nein, niemals.“ 

”Du ziehst das an, die anderen Sachen sind in der Wäsche und damit basta!” , war die lapidare, aber entschiedene Antwort, der man nichts zu entgehen wusste, denn so viele Anziehsachen hatten wir gar nicht. Sogar unsere Sporthosen und -hemden wurden nicht öfter gewaschen. ”Pass auf, dass Du Dich nicht einsaust, dann musst Du es selbst mit der Hand waschen”, mahnte Muttern immer. Und das taten wir auch.

Da komme ich auch gleich zum Waschen. Es wurde früher nicht jeden Tag gewaschen. Wir haben das, was uns Montags zum Anziehen herausgelegt worden ist bis zum Wochenende getragen. Sonntags gab es Sonntagskleidung und Montags erst wieder neue Wäsche. Nun hat die Werbung  es geschafft uns eine Scham zu suggerieren, wenn wir zweimal hintereinander das gleiche anziehen. Ebenso ist es ganz trendy, wenn man ein Waschmittel im Beutelchen mit Schwung in die Waschmaschine wirft. Bald gibt es bestimmt Wasch- … ähm … Geräte, die gar keinen Einschub mehr für Waschpulver haben. Bestimmt.

Waren wir früher begierig darauf uns endlich unsere eigenen Klamotten kaufen zu dürfen, ja, unseren eigenen Bekleidungs-Stil umzusetzen, so wird heute vom Sofa aus eingekauft. Online.

Was Muddi früher an Anziehsachen herausgelegt hat, wird heute von dem ”kleinen” Junge an Outfittery übergeben. Die Aufgabe ist die gleiche, nur bezahlt man heute dafür eben Geld, das angeblich keiner hat und zudem auch keine Zeit hat sich Kleidung im Geschäft kaufen zu gehen, weil er seine Zeit für‘s Geldverdienen braucht, also, Zeit drauf geht und natürlich für Partys. Die sind ja ganz wichtig. Und so kommt wöchentlich, quasi als Abo, so ein Paket ins Haus, in dem wieder eine gelernte Bäckereifachverkäuferin, die im Zweitjob Klamotten zusammenschmeißt, um sie irgendeinem Modemuffel zuzuschicken – alle Männer haben ja keine Ahnung von Mode (Frau M. Reinigungskraft aus München), der dann immer chic und trendy gekleidet, quasi uniform unter die Leute kommt, die, und das erstaunt, ja das gleiche tragen, wie man selbst. Da kann dann für das viele Geld auch mal ne kaputte Hose dabei sein. 

Mit dem Essen ist es kaum anders. Wer sich heute Convenience bestellt, das geschmacksneutral und labbrig aus der Schaumstoffbox gereicht wird, hat einen weltweit uniformen Geschmack bekommen, der in jedem All-Inclusive Hotel serviert wird.

Man sollte meinen, keinen interessiert es mehr wie etwas gekocht wird und warum gerade Kochen etwas kreatives hat. Dabei mühen sich Profis und Amateure ständig ab, uns im Fernsehen, mal ästhetisch, mal eher flapsig, die Kunst des Kochens nahe zu bringen. Es gibt schon Geschäfte, die ausschließlich Kochutensilien verkaufen. Erstaunlich, dass sie nicht schon längst pleite sind, bei der für beide Geschlechtern eigenen und üblichen Lieferando-Philosophie. 

Zugegeben, ich kann jetzt auch nicht so gut kochen, aber meine Frau ist auf dem Niveau eines  Sternekochs. Einzig diese Fine-dining Attitüde macht ihr gar keinen Spaß. Sie sagt immer: 

”Wenn jemand so viel fürs Auge tun muss, hat er bestimmt beim Geschmack etwas vergessen.” Zudem wird über das Gefummel drum-herum immer das Essen kalt. Und kaltes Essen mag eigentlich keiner.

Und genau diese Jungend wirft uns Alten jetzt vor, dass wir das Klima ”verkackt” haben und zeigt u.a. auf YouTube mit dem Finger auf uns, dass alle Erwachsene, und besonders die Politiker der CDU Lügner sind. Auf dem Weg zur FridayForFuture Demo wird zwischendurch bei McDonalds oder Burgerking mal eben schnell Fastfood konsumiert und dazu diese gesunde Cola aus Pappbechern mit Plastikdeckel und Plastikstrohhalm getrunken. Die Parolen sind alle genauso uniform, wie das Essen und die Kleidung und ich sehe schon, dass diese Jugend mit diesem Rüstzeug ganz bestimmt das Klima und damit die Welt retten wird.

Alles Breierlei, meint

Kariologiker

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Sprache ändert sich, aber nicht mich.

Letztlich, genau am Tag der älteren Generation (3. April), zu der ich mich notgedrungen zählen muss, dachte ich mal wieder daran, wie sich die Sprache doch ändert.

Mittlerweile wird im Fernsehen nicht nur durch alle Kasten gekocht, was sich mir grundsätzlich gar nicht erschließt, denn man kann es über den Äther weder riechen noch schmecken und sicher getraut sich doch niemand vor der Kamera zu sagen, dass diese oft unter grausamen Umständen und von oft recht unappetitlichen Hobbyköchen – Ja, sogar Profi-Köchen – zusammen gemanschte Zutatenfülle wie ”alte Schuhsohlen” schmeckt, und damit man die immer hohe Qualität dieser Wie-auch-Immer Speisen zumindest gedanklich als vortreffliches Produkt erkennt, bekommt es eine  Qualitätsbeschreibung. 

Eine mir gänzlich unappetitliche Speise, deren Verköstigung ich schon seit 50 Jahren ablehne, ist das Risotto – neben Milchreis und anderen breiartigen Aggregatzuständen, die mir nicht nur als essbar vorgesetzt werden, sondern angeblich ganz toll schmecken sollen. Nun…

Um ein richtig gutes, ja perfektes Risotto herzustellen, muss wohl, so wird es mir zumindest vermittelt, immer kräftig gerührt werden, damit es eine Konsistenz bekommt, die sich in der höchsten Qualitätsbekundung ”schlotzig” nennt. – Meine automatische Schreibkorrektur kennt das Wort gar nicht. –

Mir am Tag der älteren Generation zu sagen, dass schlotzig etwas premierwürdiges ist, geht das dann doch zu weit. Hielt sich meine Aversion gegen diese Rezepte bislang noch in Grenzen, so wird bei dem Wort schlotzig (oder schlozig?) derart mein Nervus Vagus gereizt, dass ich dem nur mit einem Antiemetikum begegnen kann oder einem Kräuterschnaps auf Anisbasis.

Schlotzig beschreibt für mich Erbrochenes oder Sputum, wobei ich diesen beiden Abgerungenschaften oder Auswurf des Menschen niemals klassifizieren würde und schon gar nicht premieren. „Ja, Deine Spucke ist mit die schönste und so besonders schlotzig.“

Nein, ich schaue schon lange keine Kochsendungen mehr, allein schon wegen des Küchenlateins und die dazugehörige Küchenphilosophie, die mir immer wie eine Rezitation aus einer Kalendersprüchesammlung vorkommen. Das kann natürlich jeder für sich so sehen wie er es gern hat, aber etwas schlotzig zu nennen ist für mich grottig.

Meint sinnierend

Kariologiker

 

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”Wir sind mehr”

 

Sind wir das immer noch? Man hört so gar nichts mehr. Dabei hörte es sich so an, als ob ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen sei und gab zeitweilig einer recht aussagelosen Floskel etwas Inhalt bis es zum Einhalt gekommen ist. Viele schmückten ihre Konterfeis in den Social Media mit einem Banner. Und jetzt? Sind wir endlich wieder normal oder haben wir schon vergessen, warum wir mehr sind? 

Gut, ich gebe es gerne zu, ich weiß gar nicht mehr warum wir mehr sein wollten oder es vielleicht immer noch sind. Jetzt sind wir jedenfalls nicht mehr mehr. Schon erstaunlich, was ein Herdentrieb so bewirken kann.

Nachdem mir dieser Gedanke gekommen war, wurde ich gleich umfassend aufgeklärt.

”Das war schon immer eine Totgeburt. Nach einer Demonstration in Chemnitz wollte man beweisen, dass man doch ausländerfreundlich ist. Was tat man dafür? Man organisierte keine Gegendemonstration, wäre zu blamabel gewesen, da allein auf der Bühne zu stehen, sondern veranstaltete ein Konzert unter dem Motto, fast schon Volksfest, zu dem dann natürlich 65000 Leute da waren und nannte das „Gegendemo“. Das war ein Streich, der der Schildbürger wert gewesen wäre. Chemnitz ist nicht mehr oder weniger fremdenfeindlich als jede andere Stadt in Deutschland auch. Die Menschen dort haben nur eine extrem harte Zeit hinter sich, da die ehemalige Hochburg des Maschinenbaus über Jahre ausblutete und sich nur langsam wieder erholte. Sie sind deshalb  reizbarer. Bestreite ich gar nicht. Wir SIND mehr, aber so lange wir es zulassen, dass sie uns aufeinanderhetzen, hat das keinerlei Vorteil. Und ja, ich bin Chemnitzerin und stolz drauf.”, schrieb Eike Handtrack mir.

Mir erschließt sich diese Haltung nicht, auch wenn ich diesen Einwand durchaus verstehe. Ich war mir stets genug. Ich war nie zu wenig und wollte – vielleicht – einmal mehr sein, als Musiker, aber nicht als Mensch. Doch wenn wir Menschen es nicht mehr verstehen, dass  die Umstände sich nicht immer ändern lassen und man sich damit arrangieren müssen, dann ist man natürlich auch nicht genug und muss mehr sein. Und was sind wir jetzt? Nachdem wir weniger waren und dann mehr, sind wir heute wieder im Lot. 

Und datt is jot!

Denkt

Kariologiker

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Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio

Wer kennt schon Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio? 

Ich habe leider noch nie von ihm gehört, dabei kommt er aus dem Bergischen Land. Also quasi von nebenan. Ein Liedersammler, dem wir es, laut WDR, zu verdanken haben, dass es so schöne Lieder gibt wie ”Kein schöner Land”.

Danke, Herr von Zuccalmalgio,

sagt gedankenverloren

Kariologiker

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